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Gattung: Esparsette (Onobrychis)

Zur Gattung gehören ca. 130 Arten.

Pflanze 30 - 60 cm hoch, Stängel +/- aufrecht
> 1

Pflanze 5 - 25 cm hoch, Stängel +/- niederliegend bis aufsteigend
> 2

 

1      Pflanze 30 - 60 cm hoch, Stängel +/- aufrecht


Saat- Esparsette
(Onobrychis viciifolia)

V - VII, Wiesen, Trockenrasen
               Fahrradweg Umgehung
               Goldberg

Synonyme:
Futter- Esparsette
Hedysarum onobrychis L., Onobrychis sativa Lam., nom. illeg., 
Onobrychis viciifolia ssp. sativa Thell

English name:
Common Sainfoin

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Mitte, Baden-Württemberg, Franken; restliche Mitte, Süden und Sachsen sehr zerstreut; selten Nordosten, fehlt Nordwesten und Schleswig-Holstein
Die Pflanze wird häufig in Saatmischungen verwendet und findet sich dann massenhaft auf Straßenwällen und an Autobahnen

Gefährdung in Deutschland:
Berlin: unbeständig, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
*Austria, *Germany, *Switzerland, 
*Portugal, *Spain, France, *Italy, *former Yugoslavia, *Albania,  *Greece,
Turkey, *Bulgaria, *Belgium, *England, *Denmark, *Poland, *European Russia, *Belarus, *Ukraine, *Kyrgyzstan, *Uzbekistan, *Mongolia, *European Russia,  *Crimea, *China, *Russian Far East, *New South Wales, *Algeria, *Ethiopia, *New Zealand, *Alaska, *USA, *Canada

 

 

Pflanze 30 - 60 cm hoch, 
+/- aufrecht

Trauben vor dem Aufblühen eilänglich

Blühende Trauben bis 3 cm breit

Krone rosa bis dunkelrosa, Fahne meist länger als das Schiffchen, Flügel sehr klein (2 - 3 mm), oft nicht sichtbar, kürzer als der Kelch

Tragblätter wenig kürzer als der Kelch

Kelchzähne 2 - 4 mal so lang wie die Kelchröhre

Früchte runzlig

Hülsen 6 - 8 mm lang, am Kamm ohne Stacheln oder 
mit 1 - 8 dicken nur 0,5 - 1 mm langen Stacheln

Blätter mit 5 - 14 Fiederpaaren, Blättchen eilanzettlich, 4 - 9 mm breit, vorne spitz oder stumpf

 

 

2     Pflanze 5 - 25 cm hoch, Stängel +/- niederliegend

Blätter mit 5 - 8 Fiederpaaren
Blättchen eilanzettlich, vorne stumpf
> 3

Blätter mit 5 - 14 Fiederpaaren
Blättchen schmal lanzettlich, vorne spitz
> 4

                                             

3     Blättchen eilanzettlich, vorne stumpf


Berg- Esparsette 
(Onobrychis montana)

VII - VIII, Schotterrasen, Kalkmagerrasen
                   Trailfingen bei Münsingen (6.7.2013)
                   Einödsbach
                   Aggenstein

Synonyme:
Onobrychis viciifolia ssp. montana (A. DC.) Gams

English name:
Mountain Sainfoin

Verbreitung in Deutschland:
Selten SW-Schwäbische Alb / Obere Donau, 
Westliche (Allgäuer) Alpen (S Oberstdorf)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), 
Baden-Württemberg: G (gefährdet, Status unklar), 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Italy, France, former Yugoslavia, 
former Czechoslovakia, Poland, Romania

 

 

 

Pflanze 5 - 25 cm groß
niederliegend bis aufsteigend

Blütentraube vor dem Aufblühen eilänglich, dick, an der Spitze abgerundet, dichtblütig

Kelchzähne 1,5 - 3 mal so lang wie die Kelchröhre, Fahne meist kürzer als das Schiffchen

Flügel sehr klein, oft nicht sichtbar, 4 - 6 mm, spitz, etwa so lang wie der Kelch

Hülsen 6 - 8 mm lang, am Kamm mit schlanken, 
1 - 2 mm langen Stacheln

Blätter mit 5 - 8 Fiederpaaren, Blättchen eilanzettlich, 
5 - 20 mm lang und 3 - 5 mm breit, vorne stumpf

 

 

4     Blättchen schmal lanzettlich, vorne spitz


Sand- Esparsette
(Onobrychis arenaria)

VI - VII, Halbtrockenrasen
                Karlstadt
                Gosheim, Kalvarienberg

Synonyme:
Hedysarum arenarium Kit.

English name:
Siberian Sainfoil

Verbreitung in Deutschland:
Selten Mainfranken, Ries, NW-Franken, N-Thüringen, SW-Sachsen-Anhalt
Einzelfunde Rheinpfalz (Mainzer Sand etc.) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Italy, former Yugoslavia, Albania, 
former Czechoslovakia,  Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, European Russia

 

Pflanze kleiner als Saat- Esparsette 
(10 - 30 cm),
Stängel niederliegend bis aufsteigend

Trauben vor dem Aufblühen schmal spindelförmig
blühende Trauben maximal 1,5 cm breit

Fahne so lang das Schiffchen,
Flügel sehr klein (2 - 3 mm), oft nicht sichtbar, kürzer als der Kelch

Krone hellrosa, 
Kelchzähne 1,5 - 2 mal so lang wie die Kelchröhre

Tragblätter meist kürzer als die Kelchröhre

Hülsen 4 - 6 mm lang, 
am Kamm mit 4 - 5(-6) schlanken 1 - 2 mm langen Stacheln

Blätter mit 5 - 14 Fiederpaaren

Blättchen 2 - 4 mm breit, schmal lanzettlich, spitz