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Gattung: Hufeisenklee/Strauchwicke (Hippocrepis)

Zur Gattung gehören 34 Arten.

Strauch, 1 - 2 m groß
> 1

Krautige Pflanze, 8 - 25 cm groß
> 2

 

1     Strauch, 1 - 2 m groß


Strauchwicke 
(Hippocrepis emerus)

V - VII, Trockenrasen
              Münsingen
              Botanischer Garten Tübingen
              Botanischer Garten Ulm
              Badberg, Kaiserstuhl
              Steinbruch "NSG Ohrberg", Kaiserstuhl

Synonyme:
Strauch- Hufeisenklee
Coronilla emerus
Coronilla pauciflora
Emerus major

English name:
Scorpion Senna

Verbreitung in Deutschland:
Sehr lokal südliche Oberrheinebene, Hochrhein, Bodensee, W-Alpen; sehr selten und lokal Z-Schwäbische Alb, Stromberg, Fränkische Schweiz; Einzelfunde nördliche Oberrheinebene, N-Hessen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: 4 (potentiell gefährdet), Hamburg: unbeständig 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
E-Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, 
Malta, former Czechoslovakia, Hungary, S-Norway, Romania, Sweden, *Denmark, *China

 

 

Pflanze 1 - 2 m groß

Blüten in 2 (-3)- blütigen Dolden

Blüten gelb

Kronblätter 2 - 3 mal so lang wie der Kelch,
Bei seitlicher Ansicht entsteht dadurch eine große Lücke zwischen Fahne und Schiffchen

Früchte schmal lineal, hängend, bis zu 10 cm lang, schwach gegliedert

Blätter unpaarig gefiedert,
mit 2 - 4 Fiederpaaren, Blättchen oval

Stängel kantig

 

 

2     Krautige Pflanze, 8 - 25 cm groß


Schopf- Hufeisenklee 
(Hippocrepis comosa)

V - VII, Trockenrasen
               Kissinger Heide
               Teck
               Falkenstein
               Blaubeuren
               Lautertal
               Iseler

Synonyme:
Coronilla comosa Prantl; Hippocrepis atlantica Dur. ex Munby; Hippocrepis helvetica G. Don.; Hippocrepis perennis Lam.

English name:
Horseshoe Vetch

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Franken, O-Hessen, SO-Niedersachsen, SW-Sachsen-Anhalt; selten Z-Hessen, S- und O-Nordrhein-Westfalen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Baleares, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, England, former Czechoslovakia,  Netherlands, Hungary, Romania, Malta,  Bulgaria, Crimea, *USA

 

 

Pflanze 8 - 25 cm groß

ausgebreitet niederliegend

Blüten in kopfartigen, lang gestielte Dolden

Dolden 4 - 8-blütig

Blätter bestehen aus 11 - 15 Blättchen, nicht knorpelig

Stiele der unteren Blätter länger als das unterste Fiederblatt
Blättchen oft mit Spitze

Früchte aus hufeisenförmigen 
Segmenten bestehend, flach