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1 - 7- blütige weiße Kleearten

Blättchen +/- ganzrandig, oft mit purpurfarbener Zeichnung
Kelche der fruchtenden Pflanze verdickt, mit tentakelförmigen Stacheln
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Photo und copyright Harald Geier

Blättchen oft scharf gezähnt, meist ohne Zeichnung
Kelche der fruchtenden Pflanze ohne tentakelförmige Stacheln
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Photo und copyright "sophy"

 

1       Kelche der fruchtenden Pflanze verdickt, mit tentakelförmigen Stacheln


Bodenblütiger Klee
(Trifolium subterraneum)


Photo und copyright Harald Geier

III - IV, Sandige, trockene Plätze
               Rhein- Sieg- Kreis

Synonyme:
Trifolium blesense Dodart. ex Gibelli & Belli; 
Trifolium oxaloides Bunge ex Nym.; 
Triphylloides comosa Moench; 

English name:
Subterranean Clover

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig eingebürgerter Neophyt (Baden- Württemberg, Nordbayern) aus dem Mittelmeerraum.
Die Pflanze ist auch als Samen zur Gründüngung im Handel.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
*Germany, *Switzerland
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
*Belgium, *England, *Ireland, *Netherlands, Hungary, Malta, Bulgaria, Romania, Crimea, *Belarus, Ukraine, Moldavia, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, *Japan, *Western Australia, *South Australia, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, *New Zealand, *Lord Howe Isl., *Argentina, *Brazil, *Chile, *Uruguay, Turkey, Cyprus, E-Aegaean Isl., European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Lebanon, Syria, Azores, Madeira, Canary Isl., *Hawaii (*Hawaii Isl.), *USA, *Canada

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß
niederliegend oder aufsteigend


Photo und copyright Harald Geier

Blütenstände entweder mit kleinen, sich nicht öffnenden und sich selbst befruchtenden Blüten oder

Blütenstände lang gestielt, mit mit 2 - 7 fertilen Blüten
Kelchröhre grün oder rot


Photo und copyright Harald Geier

Blüten weiß, mit rosa Streifen


Photo und copyright Harald Geier

Stängel und Blütenstiele abstehend behaart oder kahl
Blätter dreiteilig, lang gestielt


Photo und copyright Harald Geier

Blättchen 8 - 12 mm lang, oberseits oft mit purpurfarbener Zeichnung


Photo und copyright Harald Geier

Blättchen beiderseits dicht behaart


Photo und copyright Harald Geier

Nebenblätter eilanzettlich, grün oder rötlich


Photo und copyright Harald Geier

Die Pflanzen betreiben Geokarpie: Von den Blüten eines Köpfchens entwickeln lediglich drei oder vier Früchte. Bei den übrigen wachsen die Kelche zu dicken Stielen aus:


Photo und copyright Harald Geier

Die verdickten Kelche bilden nun fünf tentakelförmige gekrümmte Stacheln


Photo und copyright Harald Geier

Durch starke Krümmung der sich streckenden Blütenstandsstiele dringen die Köpfchen bis zu 1,5 cm in den Boden ein. Die im Erdboden befindlichen Fruchtköpfchen werden anschließend noch zusätzlich verankert, indem sich die Stacheln wieder seitwärts und aufwärts krümmen

 

 

 

2     Kelche der fruchtenden Pflanze ohne tentakelförmigen Stacheln


Vogelfuß- Klee
(Trifolium ornithopodioides)


Photo und copyright "sophy"

VI - VII, Sandtrockenrasen, Deiche
                Deiche St. Peter- Ording

Synonyme:
Trigonella ornithopodioides 

English name:
Bird clover
Birdsfoot fenugreek

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten NW-Schleswig-Holstein (Wattenmeer), 
Altfunde Sylt 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: R (sehr selten), 
Schleswig-Holstein: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Italy, former Yugoslavia, Crete,
England, Ireland, Netherlands, Hungary, Romania,  Algeria, Morocco, 
*Western Australia, *South Australia, *New South Wales, *Victoria, *Azores, Madeira, *Canada

 

 

 

 

Pflanze 3 - 10 cm
niederliegend, kriechend, kahl


Photo und copyright "sophy"

Blütenstand 1 - 3 (5)-blütig, bis 20 mm lang gestielt, blattachselständig
Blätter lang gestielt, Nebenblätter 8 mm lang, lanzettlich und mit scharfer Spitze


Photo und copyright "sophy"

Krone 6 - 8 mm lang, weißlich oder rosa, Fahne länger als Schiffchen und Flügel, Kelchzähne länger als die Kelchröhre, Kelchröhre 10-nervig


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Hülsen 6 - 10 mm lang, 3 - 4 mm breit, leicht gebogen
von der abgeblühten Krone nicht eingeschlossen, mit 5 - 9 Samen


Photo und copyright "sophy"

Blättchen 4 - 14 mm lang, 0,3 - 0,8 cm breit, vorne stumpf oder gekerbt,
oft scharf gezähnt


Photo und copyright "sophy"