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Klee - Blütenstand 1 - 7- blütig, Blüten weiß, Kelch nicht aufgeblasen

Blättchen +/- ganzrandig, oft mit purpurfarbener Zeichnung
Kelche der fruchtenden Pflanze verdickt, mit tentakelförmigen Stacheln
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Photo und copyright Harald Geier

Blättchen oft scharf gezähnt, meist ohne Zeichnung
Kelche der fruchtenden Pflanze ohne tentakelförmige Stacheln
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Photo und copyright "sophy"

 

1       Kelche der fruchtenden Pflanze verdickt, mit tentakelförmigen Stacheln


Bodenblütiger Klee
(Trifolium subterraneum
L.)


Photo und copyright Harald Geier

IV - VI, Sandige, trockene Plätze (0 - 1200 m)
               Rhein- Sieg- Kreis, Deutschland (Harald Geier 16.05.2014)
               Azalas, Naxos (Astrid Scharlau)

Synonyme:
Erd- Klee
Trifolium brachycalycinum (Katzn. & F.H.W. Morley) F.H.W. Morley
Trifolium blesense Dodart. ex Gibelli & Belli; Trifolium oxaloides Bunge ex Nym.; 
Triphylloides comosa Moench; 

English name:
Subterranean Clover

Nom francais:
Trèfle souterrain

Nome italiano: 
Trifoglio sotterraneo

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig eingebürgerter Neophyt (Baden- Württemberg, Nordbayern) aus dem Mittelmeerraum.
Die Pflanze ist auch als Samen zur Gründüngung im Handel.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Slovenia, Croatia, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete, 
Hungary, Malta, Bulgaria, Romania, Crimea, Ukraine, Moldavia, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, European Turkey, Turkey, Cyprus, Iran, Iraq, Israel, Lebanon, Syria, Azores, Madeira, Canary Isl., 

Eingebürgert in:
*Germany, *Switzerland
*Belgium, *England, *Ireland, *Netherlands,
*Belarus, *Japan, *Australia, *Tasmania, *New Zealand, *Lord Howe Isl., *Argentina, *Brazil, *Chile, *Uruguay, *Hawaii, *USA, *Canada

Die Unterarten Trifolium subterraneum subsp. oxaloides Nyman, Trifolium subterraneum subsp. brachycalycinum Katzn. & F.H.W. Morley und Trifolium subterraneum subsp. yanninicum Katzn. & F.H.W. Morley werden bei Vascular Plants of Greece (VPG) nicht anerkannt.

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß
Stängel dick, niederliegend oder aufsteigend


Photo und copyright Harald Geier

Stängel und Blütenstiele abstehend behaart oder kahl
Blütenstände entweder mit kleinen, sich nicht öffnenden und sich selbst befruchtenden Blüten oder


Photo und copyright Astrid Scharlau

Blütenstände lang gestielt, mit mit 2 - 7 weißen, fertilen Blüten
Kelchröhre grün oder rot, mit langen Kelchzähnen


Photo und copyright Harald Geier

Blüten weiß, mit rosa Streifen


Photo und copyright Harald Geier

Blätter dreiteilig, lang gestielt
Blättchen 8 - 12 mm lang, oberseits oft mit purpurfarbener Zeichnung


Photo und copyright Harald Geier

Blättchen beiderseits dicht behaart


Photo und copyright Harald Geier

Nebenblätter eilanzettlich, grün oder rötlich


Photo und copyright Harald Geier

Die Pflanzen betreiben Geokarpie: Von den Blüten eines Köpfchens entwickeln lediglich drei oder vier Früchte. Bei den übrigen wachsen die Kelche zu dicken Stielen aus:


Photo und copyright Harald Geier

Die Köpfchen senken sich nach der Blüte zu Boden und bohren sich in die Erde hinein


Photo und copyright Astrid Scharlau

Die verdickten Kelche bilden nun fünf tentakelförmige gekrümmte Stacheln


Photo und copyright Harald Geier

Durch starke Krümmung der sich streckenden Blütenstandsstiele dringen die Köpfchen bis zu 1,5 cm in den Boden ein. Die im Erdboden befindlichen Fruchtköpfchen werden anschließend noch zusätzlich verankert, indem sich die Stacheln wieder seitwärts und aufwärts krümmen
(hier: Köpfchen mit größeren Wurzeln, das wieder aus der Erde gezogen wurde)


Photo und copyright Astrid Scharlau

 

 

2     Kelche der fruchtenden Pflanze ohne tentakelförmigen Stacheln


Vogelfuß- Klee
(Trifolium ornithopodioides
L.)


Photo und copyright "sophy"

VI - VII, Sandtrockenrasen, Deiche
                Deiche St. Peter- Ording

Synonyme:
Trigonella ornithopodioides 

English name:
Bird Clover, Birdsfoot Fenugreek

Nom francais:
Trèfle faux pied-d'oiseau

Nome italiano: 
Trifoglio a piede di uccello

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten NW-Schleswig-Holstein (Wattenmeer), 
Altfunde Sylt 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: R (sehr selten), 
Schleswig-Holstein: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, ?Italy, ?Serbia & Kosovo, ?Montenegro, Croatia, ?Macedonia, Kiklades, Crete,
England, Ireland, Netherlands, Hungary, Romania,  Algeria, Morocco, Madeira, 

Eingebürgert in: 
*Australia, *Azores,*Canada

 

 

 

 

Pflanze 3 - 10 cm
niederliegend, kriechend, kahl


Photo und copyright "sophy"

Blütenstand 1 - 3 (5)-blütig, bis 20 mm lang gestielt, blattachselständig
Blätter lang gestielt, Nebenblätter 8 mm lang, lanzettlich und mit scharfer Spitze


Photo und copyright "sophy"

Krone 6 - 8 mm lang, weißlich oder rosa, Fahne länger als Schiffchen und Flügel, Kelchzähne länger als die Kelchröhre, Kelchröhre 10-nervig


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Hülsen 6 - 10 mm lang, 3 - 4 mm breit, leicht gebogen
von der abgeblühten Krone nicht eingeschlossen, mit 5 - 9 Samen


Photo und copyright "sophy"

Blättchen 4 - 14 mm lang, 0,3 - 0,8 cm breit, vorne stumpf oder gekerbt,
oft scharf gezähnt


Photo und copyright "sophy"