Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Klee- Blüten rot, Kelch nicht aufgeblasen, Blütenstand kugelig, Blätter lang- elliptisch

Alpine Pflanze, in Deutschland nur als Zierpflanze
Köpfchen mit wenigen großen Blüten
> 1


Köpfchen mit vielen kleinen Blüten
> 2

 

1       Köpfchen mit wenigen großen Blüten


Westalpen- Klee
(
Trifolium alpinum L.)

VI - VII, Bergwiesen, Felsen (1000 - 2900 m)
                Melag, Italien
                Rofenhöfe im Venter Tal, Österreich

Synonyme:
Echter Alpen- Klee
Lupinaster alpinus (L.)C.Presl

English name:
Alpine Clover

Nom francais:
Trèfle des Alpes

Nome italiano:
Trifoglio alpino

Weltweite Verbreitung:
Austria, Switzerland, 
Spain, France, Italy

Es gibt auch eine weiße Variante der Pflanze: 

 

 

 

Pflanze bis 5 - 15 cm groß

Blütenstand kopfig, 3 - 5 cm im Durchmesser
alle Blätter grundständig, Blütenstiel 20 - 100 mm lang, 

Blütenköpfe mit 3 - 12  ca. 2 cm großen Blüten

Blüten kurz gestielt
Kelch kahl, Kelchzähne deutlich länger als die Kelchröhre

Blüten hellgelb abblühend

Pflanze mit essbarer Pfahlwurzel

Nebenblätter lanzettlich, bis 40 mm lang, den Blütenstiel verdeckend, zum größten Teil mit den Blattstielen verwachsen, freier Teil linealisch, spitz

Blättchen schmal lanzettlich, beiderseits kahl
Blättchen bis 10 cm lang, +/- ganzrandig, 20 - 50 mm lang gestielt

 

                              

2     Köpfchen mit vielen kleinen Blüten

Blättchen mit oder ohne weißer Zeichnung
Kelchröhre kahl, mit 10 Nerven
> 3


Photo und copyright Julia Kruse

Blättchen ohne weiße Zeichnung
Kelchröhre behaart,  mit 20 Nerven
> 4


Photo und copyright Stefan Lefnaer

                    

3     Kelch kahl, mit 10 Nerven


Mittlerer Klee
(
Trifolium medium L.)

VI - VIII, Wiesen, Säume
                  Reisensburg, Bahndamm
                  Wehringen 1. Heide
                  Günzburg, Muna

Synonyme:
Zick-Zack- Klee
Trifolium affine Lej. ex DC.; Trifolium bithynicum Boiss.; Trifolium grossheimii Z. Kh. Khalilov; Trifolium aucheri Boiss.; Trifolium flexicaule Vill.; Trifolium flexuosum Jacq.;

English name:
Zigzag Clover

Nom francais:
Trèfle intermédiaire

Nome italiano:
Trifoglio intermedio

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet (Z-Sachsen-Anhalt, Ostfriesland und Niederrhein selten)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, ?Corsica, Italy, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Slovenia, Croatia, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), 
Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Finland,  Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, Armenia, Azerbaijan, Kazakhstan, Gruzia, Bulgaria, Crimea, W-Siberia, Turkey, Iran, Sinai peninsula, 

Eingebürget in:
*Russia, *Japan, *China, *Tasmania, *Transvaal, *USA, *Canada

 

 

 

Pflanze bis 10 - 50 cm groß
Stängel aufsteigend zick- zack- förmig hin- und hergebogen

Blütenköpfe 25 mm breit, kugelig
anfangs sitzend, später gestielt

Blüten 12 - 20 mm, dunkelrosa, Fahne wenig länger als Fahne und Schiffchen

Kelchröhre außen kahl, 10 Nerven, Kelchzähne jedoch deutlich bewimpert


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel je nach Unterart abstehend behaart oder angedrückt behaart bis kahl

Freier Teil der Nebenblättchen lanzettlich, ca. so lang wie der verwachsene untere Teil


Photo und copyright Julia Kruse

Blättchen lang- elliptisch, oft mit weißer Zeichnung

 

 

4     Kelch behaart, mit 20 Nerven


Hügel- Klee
(
Trifolium alpestre L.)

VI - VIII, Wälder, Trockenrasen
                 Tübingen
                 Wehringen
                 Badberg, Kaiserstuhl

Synonyme:
Wald- Klee, Voralpenklee
Trifolium purpureum Gueldenst. ex Ledeb.; Trifolium purpureum-majus Gilib.

English name:
Purple Globe Clover

Nom francais:
Trèfle alpestre

Nome iatliano:
Trifoglio alpestre

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut bis sehr zerstreut Osten, Nordosten, Thüringen, Süden (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein); südlich der Donau selten; fehlt Nordrhein-Westfalen, Saarland, Niedersachsen (bis auf Wendland), Schleswig-Holstein (bis auf Südosten) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania,  Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), N- Aegean Isl.
Belgium, former Czechoslovakia, Denmark,  Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Crimea, Latvia, Lithuania, Moldavia, European Russia, Belarus, Ukraine, European Russia, Caucasus, Azerbaijan, Nachichevan, Armenia, Gruzia, Turkey, Iran

 

 

 

Pflanze bis 10 - 50 cm groß

Blütenköpfe 25 mm breit, kugelig

von den Stängelblättern umhüllt

Blüten rot, selten rosa oder weiß

Kelchzähne dicht langhaarig

Kelchröhre behaart, mit 20 Nerven


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Freier Teil der Nebenblätter schmal lanzettlich, etwas länger als der verwachsen Teil


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel aufsteigend, dicht anliegend behaart
Blätter unterseits behaart

Blättchen  lanzettlich, ohne weiße Flecken