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Gattung:  Fichtenspargel (Hypopitys)

Zur Gattung gehören 2 Arten. 
Einige Autoren (z.B. Wikipedia) erkennen Hypopitys hypophegea nicht als eigene Art, Unterart oder Variation zu Hypopitys monotropa an, so dass die Gattung nur aus 1 Art bestehen würde. 
Die Gattung wurde früher in einer eigenen Familie Fichtenspargelgewächse (Monotropaceae) geführt.

Innenseite der Krone behaart
> 1

Innenseite der Krone kahl
> 2


Photo und copyright Harald Geier

 

1     Innenseite der Krone behaart


Fichtenspargel
(Hypopitys monotropa )


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VII, Nadelwälder (unter Fichten)
                Ronheim
                Sontheim, Langenau

Synonyme:
Monotropa hypopitys subsp. hypopitys
Monotropa hypopitys var. hirsuta Roth, 
Monotropa multiflora (Scop.) Fritsch, 

English name:
Yellow Bird's-Nest
Pinesap

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber überall nur zerstreut; Norden selten; Schleswig-Holstein, Niederrhein und Nordwesten sehr selten und weitgehend verschwunden 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece,
Belgium, Bulgaria, England, Ireland, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Ukraine,  Crimea, Algeria, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East (Sakhalin, S-Siberia, Ussuri), C-Asia, Taiwan, Mexico, Guatemala, Japan, Korea, Mongolia, Thailand, Burma, Turkey, Cyprus, Iran, Pakistan, Jammu & Kashmir, Bhutan, Chumbi, China, Hunan, Jilin, Jiangxi, Liaoning, Qinghai, Shaanxi, Shanxi, N-Sichuan (Barkam), Taiwan, Xinjiang, Tibet, Yunnan), India, Sikkim, Thailand, Nepal, Alaska, USA, Canada, St. Pierre et Miquelon

Fichten- und Buchenspargel sind durch Übergangsformen miteinander verbunden, wachsen oft unmittelbar nebeneinander und lassen sich dann nicht eindeutig trennen

Die Pflanzen bilden Wurzeln, die von Pilzen (Ritterlingspilze) mit einem dichten Geflecht umsponnen werden. Diese Pilze zapfen nun wieder die Wurzeln von Bäumen (Fichten, Buchen) an und versorgen sich und den Fichtenspargel mit Nährstoffe. Diese Art des indirekten Parasitismus nennt man "Epiparasitismus"

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

blass- oder braungelb, mit schuppenförmigen Blättern, ohne Chlorophyll

Blütentraube dicht, mit 8 - 15 zur Blütezeit nickenden, glockenartigen Blüten


Photo und copyright Michael Hassler

Innenseite der Krone behaart


Photo und copyright Harald Geier

Griffel und Staubblätter behaart

Fruchtkapsel meist länger als breit

Blätter schuppig


Photo und copyright Harald Geier

 

 

2     Innenseite der Krone kahl


Buchenspargel
(Hypopitys hypophegea)


Photo und copyright Harald Geier

VI - VII, Wälder (oft unter Buchen)
                Sontheim, Langenau

Andere Namen:
Monotropa hypopitys ssp.
hypophegea
Monotropa hypopitys var. glabra Roth

English name:

Verbreitung in Deutschland:
Überall ziemlich selten, fehlt Nordwesten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: unbeständig, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece,
Belgium, Bulgaria, England, Ireland, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Ukraine,  Crimea, Algeria, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East (Sakhalin, S-Siberia, Ussuri), C-Asia, Taiwan, Mexico, Guatemala, Japan, Korea, Mongolia, Thailand, Burma, Turkey, Cyprus, Iran, Pakistan, Jammu & Kashmir, Bhutan, Chumbi, China, Hunan, Jilin, Jiangxi, Liaoning, Qinghai, Shaanxi, Shanxi, N-Sichuan (Barkam), Taiwan, Xinjiang, Tibet, Yunnan), India, Sikkim, Thailand, Nepal, Alaska, USA, Canada, St. Pierre et Miquelon

Fichten- und Buchenspargel sind durch Übergangsformen miteinander verbunden, wachsen oft unmittelbar nebeneinander und lassen sich dann nicht eindeutig trennen

Die Pflanzen bilden Wurzeln, die von Pilzen (Ritterlingspilze) mit einem dichten Geflecht umsponnen werden. Diese Pilze zapfen nun wieder die Wurzeln von Bäumen (Fichten, Buchen) an und versorgen sich und den Fichtenspargel mit Nährstoffe. Diese Art des indirekten Parasitismus nennt man "Epiparasitismus"

 

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß
blass- oder braungelb, mit schuppenförmigen Blättern, ohne Chlorophyll


Photo und copyright Harald Geier

Blütentraube dicht, mit 3 - 6 zur Blütezeit nickenden, glockenartigen Blüten, Innenseite der Krone kahl


Photo und copyright Harald Geier

Griffel und Staubblätter kahl

Fruchtkapsel kugelig