Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Artengruppe Utricularia intermedia agg

Endzipfel der Wasserblätter breit, vorn stumpf
> 1


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel der Wasserblätter schmal, vorne spitz
> 2


Photo und copyright Andreas Fleischmann

 

1     Endzipfel der Wasserblätter breit, vorne stumpf


Mittlerer Wasserschlauch 
(Utricularia intermedia)


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

VII - VIII, Moortümpel, Torfstiche, 
                   
Oberjoch
                    Osterseen

Synonyme:
Lentibularia intermedia (Hayne) ieuwl. & Lunell, Utricularia alpina Georgi non Jacq., Utricularia grafiana W. D. J. Koch, Utricularia media Schumach. 

English name:
Flatleaf Bladderwort

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Oberschwaben, Alpenvorland; selten Niederlausitz, Brandenburg, Mecklenburger Seenplatte; fast verschwunden Ostfriesland, Niedersachsen, Schleswig-Holstein; verschollen Oberrheinebene 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 2 (stark gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: , Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy, former Yugoslavia, 
Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Finland,  Ireland, Netherlands, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Mongolia, China, Japan, Korea, Alaska, USA, Canada, Greenland, St. Pierre et Miquelon

 

 

 

10 - 20 cm große, schwimmende Wasserpflanze
Blüte über der Wasseroberfläche


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Blüten 10 - 15 mm, zitronengelb, Unterlippe deutlich breiter als lang


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Sporn breit röhrenförmig, ca. so lang wie die Unterlippe, 
in der Mitte eingeschnürt


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel der Wasserblätter breiter als bei Utricularia stygia und Utricularia ochroleuca (weiß eingekreist Blätter von Utricularia stygia!), 
nie mit Fangblasen


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel +/- stumpf, am Rand ohne größere Stacheln


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel der Wasserblätter stumpflich, am Rand jederseits mit 4 - 12 Wimpernzähnen, die kaum aus dem Blattrand heraustreten (nur im Mikroskop sichtbar)

Nur die weißen Schlammsprosse mit zahlreichen Fangblasen

 

 

 

2     Endzipfel der Wasserblätter schmal, vorne spitz

Wasserblätter ohne Fangblasen
Endzipfel der Wasserblätter mit 3 - 6 Stacheln
> 3


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Wasserblätter meist mit 1 - 2 Fangblasen
Endzipfel der Wasserblätter mit 0 - 3 Stacheln
> 4


Photo und copyright Andreas Fleischmann

 

 3      Wasserblätter ohne Fangblasen, Endzipfel der Wasserblätter mit 3 - 6 deutlichen Stacheln


Dunkler Wasserschlauch
(Utricularia stygia)


Photo und copyright Andreas Fleischmann

VII - VIII, Moortümpel
                   
Moore im Voralpenland z.B. Oberammergau

In den bayerischen Mooren häufigste Art aus der Artengruppe Utricularia intermedia agg., blüht jedoch sehr selten!

English name:
Arctic Bladderworth
Nordic Bladderworth

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Südschwarzwald, Oberschwaben, Z-Alpenvorland, Pfälzerwald, Saarland, Niederlausitz 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Italy, France
Sweden, England
USA

 

 

 

 

5 - 15 cm große, schwimmende Wasserpflanze

Blüten gelb, oft leicht rötlich überlaufen,
Unterlippe 9 - 11 mm x 13 - 15 mm


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Sporn schmal röhrenförmig, ca. halb so lang wie die Unterlippe, 
in der Mitte nicht eingeschnürt


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel der Wasserblätter schmaler als bei Utricularia intermedia 
(weiß eingekreist Blätter von Utricularia stygia, rechts Utricularia intermedia)


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel der Wasserblätter vorne spitz
am Rand mit deutlichen Stacheln


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Endzipfel der Wasserblätter immer ohne Fangblasen, nur die weißen Schlammsprosse (rechts im Bild) tragen Fangblasen


Photo und copyright Andreas Fleischmann

 

 

4      Wasserblätter meist mit 1 - 2 Fangblasen, Endzipfel der Wasserblätter mit 0 - 3 Stacheln


Ockergelber Wasserschlauch 
(Utricularia ochroleuca)


Photo und copyright Andreas Fleischmann

VII - VIII, Moortümpel, Torfstiche
                    Moortümpel in Neukirch (Bodensee)
                    Fischteich in Nordbayern (Nähe tschechische Grenze)

Seltenste Art der Artengruppe Utricularia intermedia agg. 
Nur 2 Standorte in Deutschland

Synonyme:
Utricularia brevicornis Celak., 
Utricularia occidentalis A. Gray, 
Utricularia x litoralis Melander 

English name:
Yellowishwhite Bladderwort

Verbreitung in Deutschland:
Selten Z-Alpenvorland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Hamburg: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben) 

Weltweite Verbreitung:
+Austria, Germany, Switzerland
France, Italy, 
N-Europe, Russia, E-Afghanistan, Alaska, USA, Canada, Greenland

 

 

 

 

10 - 15 cm große, schwimmende Wasserpflanze

Blüten gelb
Unterlippe 7 - 9 mm x 10 - 13 mm


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Unterlippe schmaler als bei Utricularia intermedia


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Sporn schmal röhrenförmig, ca. halb so lang wie die Unterlippe, 
in der Mitte nicht eingeschnürt


Photo und copyright Andreas Fleischmann

Wasserblätter meist mit 1 - 2 Fangblasen
Endzipfel der Wasserblätter mit 0 - 3 Stacheln


Photo und copyright Andreas Fleischmann