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Gattung:  Schachblume- Kaiserkrone (Fritillaria)

Zur Gattung gehören ca. 130 Arten.

Pflanze mit Laubblattschopf oberhalb der Blüten
> 1

Pflanze ohne Laubblattschopf oberhalb der Blüten
> 2

            

1     Pflanze mit Laubblattschopf oberhalb der Blüten


 Kaiserkrone
(Fritillaria imperialis
L.)

IV - V, Gärten, Rabatten (0 - 1000 m)
             Unterknöringen, Garten, cult. (11.04.2010)

Synonyme:
Lilium persicum E.H.L.Krause, Petilium imperiale (L.) J. St.-Hil.

English name:
Crown Imperial Lily

Nom francais:
Fritillaire impériale

Nome italiano: 
Meleagride imperiale

Verbreitung in Deutschland:
Vereinzelt über Gartenabfälle verschleppt und meist nur unbeständig verwildert. Funde aus BY, BB, HE, MV, NW, SN und ST.
In Einbürgerung befindlicher Neophyt (nach Floraweb)

Gefährdung in  Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Türkei, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan, Kaschmir

Eingebürgert in
*Sicily, *Croatia
*Hungary

Etymologie:
- Fritillaria: fritillus = Würfelbecher (Form der Blüten!)
- imperialis: kaiserlich

Sehr häufig verwendete Zierpflanze. Mehrere Sorten:
- 'Prolifera' ('Crown on Crown'): hellorange Blüten in zwei Kränzen übereinander
- 'Aureovariegata': weißgelb berandete Blätter, braunorange Blüten
- 'Lutea maxima': gelbe Blüten
- 'Orange Billian': große, orange, bräunlich überlaufene Blüten, Pflanze widerstandsfähig
- 'The Premiere': frühe Blütezeit, orangegelbe Blüten, purpurne Nerven

 

 

Pflanze 50 - 150 cm hoch

Scheinquirl aus 3 - 8 hängenden Blüten

Oberhalb der Blüten befindet sich ein Laubblattschopf

Perigon orange oder gelb

Blüten mit 6 Perigonblätter, 6 Staubblättern, 1 Griffel, Antheren weißlich
Perigonblätter am Grund mit perlmuttfarbenen Nektardrüsen, Griffel mit 3 Narben

Laubblätter quirlig, linealisch- lanzettlich, parallelnervig

Zwiebeln bis zu 10 cm im Durchmesser

 

 

2     Pflanze ohne Laubblattschopf oberhalb der Blüten

Blüten purpurbraun oder weiß, schachbrettartig gefeldert
> 3

Blüten außen graupurpurn, bereift, innen gelb
> 4

 

3     Blüten glockig, purpurbraun schachbrettartig gefeldert


  Schachblume Gewöhnliche  
(Fritillaria meleagris
L.)

IV - V, Feuchtwiesen, Gärten, Rabatten
             Schnaitheim bei Heidenheim, angesalbt (01.05.2009)

Synonyme:
Lilium meleagris (L.) E. H. L. Krause

English name:
Snakes- Head Lily, Snakes- Head Fritillary, Chequered Lily

Nom francais:
Fritillaire pintade, Fritillaire damier

Nome italiano:
Meleagride

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Norden, Osten, Franken, O-Hessen, O-Baden-Württemberg; Einzelfunde S-Bayern 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 2 (stark gefährdet), Berlin: unbeständig, Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht) [Neophyt], Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht) [Neophyt], Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Sachsen: Neophyt, Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 3 (gefährdet) [Neophyt] 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland, 
France (widespread), Italy (Friaul), 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, ?Montenegro, Serbia; Kosovo
England, Netherlands, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Ukraine, Russia, Kazakhstan

Eingebürgert in:
*Denmark, *Finland, *Norway, *Sweden, *Baltic States

Etymologie:
- Fritillaria: fritillus = Würfelbecher (Form der Blüten!)
- meleagris: gefleckt wie ein Perlhuhn

Viele weitere Arten als Zierpflanzen:
http://www.fritillaria.org.uk/index.htm

 

Pflanze 15 - 30 cm hoch
mit 1 oder 2 überhängenden Blüten

Blüten meist einzeln, seltener zu zweit
glockig, höngend, purpurbraun oder weiß, schachbrettartig gefeldert

Blüten mit 6 Perigonblättern, 6 Staubblättern, 1 grünlicher Griffel
 Griffel von den Staubblätter umgeben, Antheren gelblich, Filamente kurzhaarig

Staubbeutel kürzer als die Staubfäden, Griffel mit 3 Narben

Nektardrüsen > 7 mm, gelbgrün, linealisch bis lanzettlich

Kapsel ca. 15 mm lang, mit 3 Fächern, vielsamig


Photo und copyright Pflanzenwiki -Susanna Komischke

Samen flach, kantig


Photo und copyright Pflanzenwiki -Susanna Komischke

Stängel mit 4 - 6 linealischen Blättern
Blätter linealisch, a. 10 mm breit, parallelnervig, wechselständig, +/- rinnige graugrün

Zwiebel kugelig, 1 - 2 cm im Durchmesser

 

 

 

4     Blüten außen graupurpurn, bereift, innen gelb


  Fuchstrauben- Fritillarie
(Fritillaria uva- vulpis
Rix)

IV - V, Rabatten, Gärten
             Illertissen, Staudengärtnerei Gaißmayer, cult. (25.04.2013)

Synonyme:
Fritillaria assyriaca

English name:
Fox-Grape Fritillary

Verbreitung in Deutschland:
Nur als Zierpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Türkei, 
Iran, Irak

Etymologie:
- Fritillaria: fritillus = Würfelbecher (Form der Blüten!)
- uva- vulpis: uva = Traube; vulpis = Fuchs

 

 

Pflanze 10 - 35 cm hoch
Blüten einzeln, nickend

außen graupurpurn, bereift, innen gelb

Stängel mit 3 - 5 blaugrün- bereiften, breit- lanzettlichen Blättern