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Birke - Bäume, Blätter groß (> 3,5 cm lang), zugespitzt

Borke rötlich oder weiß, oft weiß bemehlt, papierdünn quer abrollend
Frucht schmal geflügelt
Blätter mit 7 - 9 Blattnervenpaaren, bis 8 cm lang
> 1

 

Borke +/- weiß, schwarz- rissig, nicht quer abrollend
Frucht breit geflügelt
Blätter mit 5 - 7 Blattnervenpaaren, 3 - 5 cm lang
> 2

  

                                 

1        Blätter mit 7 - 9 Blattnervenpaaren


Himalaja- Birke
(Betula utilis
D. Don)

IV - V, Straßenbegleitbaum, Gärten, Parks
             Günzburg, Birket, cult. (02.01.2010)

Synonyme:
Betula bhojpattra Koehne

English name:
Himalayan Birch

Verbreitung in Deutschland:
Selten gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Afghanistan, Kashmir, Bhutan, India, Nepal, China

Etymologie:
- Betula: lateinischer Name der Birke
- utilis: nützlich
- jacquemontii: benannt nach Venceslas Victor Jacquemont (1801 – 1832) französischer Botaniker und Geologe , der für seine Reisen in Indien bekannt war.

Wegen der dekorativen Rinde wird häufig die ssp. jaquemontii (Spach) Ashburner & McAll. gepflanzt.

 

 

15 - 20 m hoher Baum

Pflanze einhäusig d.h. männlich und weibliche Kätzchen befinden sich auf einem Baum

 

Im Herbst zerfallen die kätzchenförmigen Fruchtstände in dreiteilige Fruchtblätter und in die geflügelten Früchte

 

Seitenlappen der Fruchtblätter aufwärtsgebogen, Mittellappen länger als die Seitenlappen

 Frucht schmal geflügelt

Triebe behaart und harzdrüsig

Blätter eiförmig, ungleichmäßig gesägt, zugespitzt

Blätter 5 - 8 cm lang, mit 7 - 9 Blattnervenpaaren

Blätter unterseits kahl, höchstens in den Nervenwinkeln bärtig, drüsig punktiert

Borke rötlich oder weiß, oft weiß bemehlt

Borke papierdünn quer abrollend

 

 

2       Blätter mit 5 - 7 Blattnervenpaaren

Junge Blätter, Blattstiele und Zweige +/- weichhaarig,
Blätter eiförmig, einfach oder doppelt gesägt, kurz zugespitzt
> 3

   

Junge Blätter und Zweige +/- kahl
Blätter dreieckig, immer doppelt gesägt, lang zugespitzt
> 4

   

                                            

3      Junge Blätter, Blattstiele und Zweige weichhaarig


Moor- Birke

(Betula pubescens
Erh.)

IV - V, Moore
             Fladungen, Schwarzes Moor, Rhön, ca. 780 m ü.M. (01.06.2009)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Behaarte Birke
Betula alba L. (Name in der Flora Iberica)

English name:
Downy Birch

Nom francais:
Bouleau pubescent, Bouleau blanc

Nome italiano: 
Betulla pubescente

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber Mitte und Süden nur zerstreut, streckenweise selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Italy, Serbia, Montenegro, Bosnia & Hercegovina, Slovenia, Croatia, 
England, Ireland, Belgium, Denmark, Finland, Norway, Sweden, Iceland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Turkey, Belarus, Russia, Ukraine

Eingebürgert in:
*USA, *Canada

Etymologie:
- Betula: lateinischer Name der Birke
- pubescen: flaumig behaart

 

 

1 - 25 m hoher Baum
Äste aufsteigend oder waagrecht, nicht überhängend

Pflanze einhäusig d.h. weibliche und männliche Kätzchen wachsen auf einem Baum

Seitenlappen der Fruchtblätter aufwärtsgebogen, Mittellappen rundlich

Frucht breit geflügelt

Junge Triebe und Blattstiele weichhaarig

Blätter eiförmig, mit abgerundeten Seitenecken, 3 - 5 cm lang, kurz zugespitzt, 

am Grund gestutzt (ssp pubescens), einfach oder doppelt gesägt

oder am Grund keilig (ssp carpatica) , einfach gesägt

Junge Blätter beidseitig behaart, später verkahlend

Ältere Blätter unterseits zumindest in den Nervenwinkeln bärtig behaart

Borke schmutzigweiß oder rötlichbraun

 

 

4       Junge Blätter und Zweige +/- kahl


Hänge- Birke
(Betula pendula
Roth)

IV - V, Wälder, Heiden, Park- und Straßenbaum
             Reisensburg, Auwald, Bayern, ca. 450 m ü.M. (30.04.2016)

Synonyme:
Gewöhnliche Birke, Weiß- Birke, Warzen- Birke
Betula verrucosa Ehrh., Betula alba var.
pendula (Roth) St.-Lag.

English name:
European White Birch

Nom francais:
Bouleau pendant

Nome italiano: 
Betulla pendula

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Sicily, Malta, Italy, Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (N- Central, N- East)
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Finland, Norway, Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania,  Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Crimea, Ukraine, Moldavia, Kazakstan, Iran, Iraq, Mongolia, China

Eingebürgert in:
*Portugal, 
*USA, *Canada

Etymologie:
- Betula: lateinischer Name der Birke
- pendula: hängend

Viele Gartenformen!

 

1 - 25 m hoher Baum,
bei älteren Bäumen Zweige überhängend

Pflanze einhäusig d.h. männliche und weibliche befinden sich auf einem Baum

Männliche Blütenstände werden in der vorangegangenen Vegetationsperiode gebildet und sind während des Winters zu sehen


Photo vom 

Männliche Kätzchen einzeln oder in kleinen Gruppen meist an den Enden der Zweige hängend, männliche Blüten in den Achseln eines bräunlichen Tragblattes, ohne Perigon, nur aus 1 - 3 Staubblättern bestehend, Antheren 2- teilig, gelb

Weibliche Kätzchen anfangs aufrecht, 2 - 3 weibliche Blüten in den Achseln eines Tragblattes,
weibliche Blüten ohne Perigon, mit 2- teiligen Fruchtknoten und 2 rötliche Narben

Reife weibliche Kätzchen nicht verholzend

Beim Zerlegen eines reifen weiblichen Kätzchens fallen sowohl die Früchte, als auch die Fruchtschuppen in großen Mengen heraus

 

Fruchtschuppe 3- teilig, klein, aus Tragblatt und 2 Vorblätter verwachsen, 
bei Reife mit der  Frucht abfallend, Seitenlappen abwärtsgebogen, Mittellappen spitz, meist kleiner als die Seitenlappen

Frucht breit geflügelt

Junge Zweige kahl, glänzend, mit harzigen Wärzchen

Junge Blätter ober- und unterseits kahl, dreieckig, 
5 - 7 cm lang, Seitenecken kaum abgerundet, lang zugespitzt

Borke junger Bäume glänzend hellbraun, später weiß, abblätternd

Herbstlaub gelb