Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Berberitze - Blätter klein, am Rand mit 2 - 4 Dornen, immergrün, ledrig

Blätter lineal- lanzettlich, bis 6 cm lang
> 1

Blätter länglich- eiförmig, maximal 3,5 cm lang
> 2

 

1       Blätter lineal- lanzettlich, bis 6 cm lang


Hybrid- Berberitze
(Berberis x hybrido- gagnepainii
Ahrendt)

V, Gärten, Hecken
     Günzburg, Garten Birket, cult. (05.04.2009)

Hybrid Berberis gagnepainii x Berberis verruculosa (= Berberis x hybridogagnepainii Ahrendt) oder Berberis gagnepainii x Berberis candidula (Berberis x hybridogagnepainii Suringar)

Synonyme:
Keine

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzt, selten verwildert.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Nur in Kultur

Etymologie:
- Berberis: von arabisch "barbaris", als Bezeichnung für die Pflanzen
- hybrido- gagnepainii: Hybrid mit Berberis gagnepainii

 

 

 

Pflanze 1 - 1,5 m groß, immergrün

 

Junge Zweige glatt oder mit feinen Warzen

Dornen dreiteilig, 1 - 1,5 cm lang

Blüten gelb, einzeln

 

Beeren länglich, blau-schwarz , bereift

 

Blätter ledrig, 2 - 6 cm lang, 
lineal- lanzettlich, mit 1 - 4 dornigen Zähnen, oberseits matt dunkelgrün

Blätter unterseits grünlich- weiß bereift

 

 

2        Blätter länglich- eiförmig, maximal 3,5 cm lan

Früchte rundlich
Blätter +/- sitzend, unterseits hellgrün, Nervatur deutlich
Kleine Blätter nur mit Stachelspitze, größere mit je einem Dorn jederseits
> 3

Früchte elliptisch
Blätter +/- gestielt, am Rand eingerollt, unterseits weißlich, Nervatur undeutlich
größere Blätter mit 2 - 4 Zähnen jederseits
> 4

 

3         Blätter +/- sitzend, unterseits hellgrün, kleine Blätter nur mit Stachelspitze, größere mit je einem Dorn jederseits


Buchsblättrige Berberitze
(Berberis microphylla
Forst)

V - VI, Gärten, Parks
             Botanischer Garten München, cult. (16.04.2014)

Synonyme:
Berberis buxifolia Lam., Berberis dulcis Sweet

English name:
Calafate

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Herkunft:
Chile

Etymologie:
- Berberis: von arabisch "barbaris", als Bezeichnung für die Pflanzen
- microphylla: micro = klein; phylla = Blatt

Sorten:
- 'Nana': nur 30 - 50 cm groß (Bodendecker), nicht oder erst nach vielen Jahren blühend

Berberis microphylla wird wegen ihrer Früchte kommerziell angebaut. Sie können zu Konfitüre verarbeitet werden. Das Holz wird zu rotem Farbstoff verarbeitet.

 

 

Pflanze 1 - 3 m groß, immergrün

Zweige kahl, mit feinen Warzen
Dornen 1- oder 3- teilig, 1 - 1,5 cm lang

Blüten gelb oder orangegelb, einzeln oder zu 2

Beeren kugelig, schwarz, blau bereift, Griffel fehlend


Photo und copyright Fernando Bórquez Bórquez

Blätter ledrig, 1,5 - 3,5 cm lang, eiförmig,
kleine Blätter nur mit Stachelspitze, größere mit je einem Dorn jederseits

Blätter am Rand nicht eingerollt, unterseits hellgrün, Nervatur deutlich sichtbar

 

 

4      Blätter +/- gestielt, am Rand eingerollt, unterseits weißlich, Nervatur undeutlich, größere Blätter mit 2 - 4 Zähnen jederseits

Junge Triebe dicht mit groben Warzen bedeckt
> 5

Junge Triebe +/- mit feinen Warzen bedeckt
> 6

 

5       Junge Triebe mit groben Warzen


Warzige Berberitze
(Berberis verruculosa
Hemsl. & E. H. Wils.)

V, Gärten, Hecken
     Gundelfingen, Wohlhüter Gartenland, cult. (02.05.2011)

Synonyme:
Keine

English name:
Warted Barberry

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Herkunft:
China

Etymologie:
- Berberis: von arabisch "barbaris", als Bezeichnung für die Pflanzen
- verruculosa: mit Warzen

 

 

 

 

 

Pflanze 1 - 1, 5 m groß, immergrün
mit überhängenden Ästen

Junge Zweige mit groben Warzen

Dornen dreiteilig, 1 - 1,5 cm lang

Blüten gelb, zu 1 - 2

Beeren blau-schwarz, bereift, elliptisch

Blätter ledrig, 1,5 - 2,5 cm lang, eiförmig, mit 2 - 4 dornigen Zähnen, oberseits glänzend dunkelgrün

Blätter unterseits weißlich- blau

 

 

6        Junge Triebe kahl oder mit feinen Warzen

Blüten immer einzeln
Junge Triebe nur spärlich mit Warzen bedeckt
> 7

Blüten zu 1- 2
Junge Triebe dicht mit feinen Warzen bedeckt
> 8

 

7      Junge Triebe nur spärlich mit Warzen bedeckt


Schneeige Berberitze
(Berberis candidula
C.K.Schneid)

V - VI, Gärten, Hecken
             Botanischer Garten Würzburg, cult. (30.04.2011)

Synonyme:
Immergrüne Kissenberberitze

English name:
Paleleaf Barberry

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Herkunft:
China

Etymologie:
- Berberis: von arabisch "barbaris", als Bezeichnung für die Pflanzen
- candicula: schön weiß

Sorten:
- 'Jytte'

 

 

Pflanze 1 - 1,5 m groß, immergrün
mit überhängenden Ästen

Junge Zweige kahl oder mit feinen Warzen
Dornen dreiteilig, 1 - 1,5 cm lang

Blüten gelb, einzeln

Beeren blauschwarz, stark bereift, elliptisch

Blätter ledrig, 1,5 - 3,5 cm lang, eiförmig, mit 2 - 4 dornigen Zähnen, oberseits glänzend dunkelgrün

Blätter am Rand oft eingerollt, unterseits schneeweiß

 

 

8      Junge Triebe dicht mit feinen Warzen bedeckt


Frikarts Berberitze
(Berberis x frikartii
C.K.Schneid)

V - VI, Hecken, Gärten
            Günzburg, Feuerbachstr., cult. (

Bastard aus Berberis verruculosa und Berberis candidula

Synonyme:
Immergrüne Berberitze

English name:
Frikart's Barberry

Verbreitung in Deutschland:
Häufig gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Etymologie:
- Berberis: von arabisch "barbaris", als Bezeichnung für die Pflanzen
- frikartii: benannt nach Carl- Ludwig Frikart (1879 - 1964), schweizer Pflanzenzüchter

Mehrere Sorten:
'Amstelveen': Wuchs niedrig und gedrungen
'Telstar': Wuchs halbkugelig

 

 

 

Pflanze 1 - 1,5 m groß, immergrün
mit überhängenden Ästen

Junge Zweige dicht mit feinen Warzen bedeckt

Dornen dreiteilig, 1 - 1,5 cm lang

Blüten gelb, zu 1 - 2

Beeren blau- weiß bereift, elliptisch

Blätter ledrig, 1,5 - 3,5 cm lang, eiförmig, jederseits mit 2 - 4 dornigen Zähnen, 
oberseits glänzend dunkelgrün

Blätter am Rand oft eingerollt, unterseits weißlich