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Gattung: Forsythie (Forsythia)

Zur Gattung gehören 9 Arten.

Zweige hohl
> 1


Photo und copyright Andrea Moro

Zweige zumindest teilweise mit gekammertem Mark
> 2

                                          

1     Zweige hohl


Hänge- Forsythie 
(Forsythia suspensa
(Thunberg) Vahl)


Photo und copyright Andrea Moro

III - IV, Ziergehölz
              Royal Botanical Garen Kew, England (Andrea Moro 17.03.2009)

Synonyme:
Goldweide
Ligustrum suspensum Thunberg, Nov. Act. Soc. Sci. Upsal. 3: 207. 1780; Forsythia fortunei Lindley; F. suspensa var. fortunei (Lindley) Rehder; F. suspensa var. latifolia Rehder; F. suspensa f. pubescens Rehder; F. suspensa var. sieboldii Zabel; Rangium suspensum (Thunberg) Ohwi; Syringa suspensa (Thunberg) Thunberg ex Murray.

English name:
Weeping Forsythia

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
China

Unbeständig eingebürgert in:
*Germany, *Austria,
*Belgium, *Czech Republic, *Latvia

Etymologie:
- Forsythia: benannt nach dem englischen Gärtner William A. Forsyth (1737 – 1804)
- suspensa: hängend

Mehrere Varietäten:
Var. fortunei: Mit überhängenden Ästen, Blätter oft dreiteilig

 

 

 

1,5 - 3 m hoher Strauch, oft überhängend


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten zu 1 - 3 , in den Achseln der Blätter, 5 - 10 mm lang gestielt


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten klein (2 - 2,5 cm), Schlund weit
Blütenblätter sind verwachsen, relativ breit und kurz


Photo und copyright Andrea Moro

Blätter meist einfach, öfter auch 3- zählig


Photo und copyright Andrea Moro

Blätter beiderseits +/- kahl


Photo und copyright Andrea Moro

 Junge Zweige zumindest sonnenseitig, braun oder rötlich, wenig kantig


Photo und copyright Andrea Moro

Zweige zwischen den Nodien (Knoten) hohl


Photo und copyright Andrea Moro

 

 

2     Zweige mit gekammertem Mark

Blüten hellgelb, junge Zweige rundlich, 
mit grauem Belag und gekammertem Mark, 
selten gepflanzt
> 3

Blüten sattgelb, junge Zweige stark 4- kantig, 
rundum olivgrün, mit gekammertem Mark
selten gepflanzt
> 4

Blüten je nach Sorte hellgelb bis goldgelb, Zweige rundlich oder 4- kantig, rötlich oder braun, teilweise hohl, teilweise gekammert
sehr häufig gepflanzt, viele Sorten

> 5

                                    

3       Junge Zweige rundlich, mit grauem Belag und gekammertem Mark


 Giralds Forsythie
(Forsythia giraldiana
Lingelsh.)

III - IV, Gärten, Parks
              Botanischer Garten Ulm, cult. (01.04.2017)

Synonyme:
Keine

English name:
Girald's Forsythia

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
China

Etymologie:
- Forsythia: benannt nach dem englischen Gärtner William A. Forsyth (1737 – 1804)
- giraldiana: benannt nach dem italienischen Missionar Giuseppe Girald (1848 - 1901), der in China gewirkt hat

 

 

 

 

1,5 - 4 m hoher Strauch, aufrecht

Zweige rundlich, mit grauem Belag, Blüten meist einzeln an den Ästen

Blüten hell schwefelgelb, langgriffelig, kleiner als bei Forsythia intermedia (ca. 2 cm), 
Blütenblätter wenig verwachsen, schmal und lang

Blätter länglich bis lanzettlich, 5 - 12 cm lang, lang zugespitzt,
ganzrandig oder schwach gesägt

Blattnerven auf der Unterseite meist spärlich behaart

Zweige mit  gekammertem Mark

 

 

 

4          Junge Zweige stark 4- kantig, rundum olivgrün


 Grüne Forsythie 
(Forsythia viridissima
Lindl.)

III - IV, Gärten, Parks
              Botanischer Garten Ulm

Synonyme:
Rangium viridissimum (Lindley) Ohwi.

English name:
Greenstem Forsythia

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
China, Korea

Unbeständig eingebürgert in:
*Austria,
*France, *Italy

Etymologie:
- Forsythia: benannt nach dem englischen Gärtner William A. Forsyth (1737 – 1804)
- viridissima: am grünsten

 

 

 

 

 

1,5 - 3 m hoher Strauch, aufrecht


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten sattgelb, kleiner als bei F. x intermedia (ca. 2 - 2,5 cm)

Blüten langgriffelig d.h. der Griffel ist länger als die Staubbeutel, 
Zwischenräume zwischen den Saftmalstreifen grün

Blütenblätter wenig verwachsen, schmal und lang

Blätter länglich bis lanzettlich, 8 - 14 cm lang, meist nur im oberen Teil gezähnt 
seltener auch +/- ganzrandig


Photo und copyright Andrea Moro

Zweige stark 4- kantig, olivgrün

Zweige zwischen den Nodien (Knoten) mit  gekammertem Mark

 

 

 

 5       Junge Zweige rötlich oder braun, teilweise hohl, teilweise gekammert


Garten- Forsythie 
(Forsythia x intermedia
Zabel)

III - IV, Ziergehölz
              Günzburg, Feuerbachstr. (08.04.2017)

Bastard Forsythia suspensa × Forsythia viridissima.

Synonyme:
Goldflieder, Goldglöckchen. Hybrid- Forsythie
Forsythia x densiflora, Forsythia x intermedia var. densiflora, 
Forsythia x spectabilis, Forsythia x vitellina

English name:
Goldilocks

Verbreitung in Deutschland:
Sehr häufig als Ziergehölz. Gelegentlich verwildert.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Im Botanischen Garten in Göttingen entstand Forsythia x intermedia aus den Eltern, die aus verschiednen Regionen Asiens stammen.

Unbeständig eingebürgert in:
*Germany, *Austria,
*France, 
*Hungary, *Belgium, *England

Etymologie:
- Forsythia: benannt nach dem englischen Gärtner William A. Forsyth (1737 – 1804)
- intermedia: mittlere, dazwischen stehend

Fast alle in Gärten gepflanzten Forsythien sind Sorten von Forsythia x intermedia!

Viele Sorten:
'Lynwood': Blüten hellgelb

'Goldrausch': Blüten bis 4 cm groß
'Spectabilis'
'Minigold': Blüten ca. 2 cm groß
'Spring Glory': Blüten schwefelgelb

Um den 4. Dezember für die Vase geschnittene "Barbarazweige" blühen an Weihnachten auf, wenn sie zunächst kühl und nach dem Knospenschwellen dann etwas wärmer stehen

 

 

1,5 - 3 m hoher Strauch
teils überhängend, teils aufrecht

Blüten groß (3,5 - 6 cm) 

je nach Sorte hell- oder dunkelgelb, langgriffelig (Griffel länger als die Staubbeutel)

oder kurzgriffelig (Griffel kürzer als die Staubbeutel)

mit schmalen oder breiten Kronblättern

Schlund der Blüten mit orangen oder dunkelgelben Saftmahlstreifen

Blüten mit 4 grünen Kelchblättern

Früchte fehlend, da die Blüten steril sind

Zweige sehr verschieden gestaltet: rundlich oder 4- kantig, 
zumindest sonnenseitig braunoliv bis rötlich

Ältere Zweige mit graubraunen Borke, schuppig, grob, mit flachen Furchen

Mark zwischen den Nodien teilweise gekammert, teilweise hohl

  

Blätter meist einfach, seltener 3- zählig, lanzettlich, nur im obere Teil gezähnt
nach der Blüten erscheinend