Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Armeria - Stängel +/- kahl, Blätter 20 - 200 mm lang

In Deutschland ausgestorben
Äußere Hüllblätter überragen das Blütenköpfchen
Blätter lanzettlich, mehr als 3 mm breit, 3 - 7- nervig
> 1


Äußere Hüllblätter überragen das Blütenköpfchen meist nicht
Blätter linealisch, 1 - 3 mm breit, meist 1- nervig
> 2

 

1     Blätter lanzettlich, mehr als 3 mm breit, 3 - 7- nervig


 Wegerich- Grasnelke
(Armeria arenaria
(Pers.) Schultes)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

VI - VII, Sandtrockenrasen, Brachland (600 - 1800 m)
                Botanischer Garten Würzburg, cult. (05.06.2014)
               
Le Lac d'Issarlès, Ardèche (Jean- Luc Tasset Juli 2011)

Synonyme:
Armeria plantaginea Willd., Armeria bupleuroides Gren. & Godr.,
Armeria alliacea subsp. plantaginea (All.) O.Bolòs & Vigo

English name:
Jersey Thrift

Nom francais:
Arméria des sables

Nome italiano: 
Spillone lanceolato della sabbia

Verbreitung in Deutschland:
Altfunde Rheinpfalz (bei Mainz)

Gefährdung in Deutschland: 
0 (ausgestorben)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Switzerland, 
N- and C-Spain, 
France (widespread), 
Italy (Aosta, Piemont, Ligurien, Lombardei, Emilia Romagna, Toskana, Marken, Umbrien, Latium)
Algeria, Morocco

Etymologie:
- Armeria: ar mar (keltisch) = am Meer
- arenaria: Sand

Die Funde in Österreich werden dokumentiert in der Publikation "Armeria arenaria – Erstnachweis für Österreich im Nationalpark Thayatal (Niederösterreich)" (2015) von Gabriele Bassler und Gerhard Karrer

 

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm hoch


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten rosa, in köpfchenförmigen Blütenständen

Hochblatthülle 2 - 4 cm  lang

Äußere Hüllblätter (oft früh abfallend!) überragen das Blütenköpfchen

Blätter in grundständiger Rosette, lanzettlich, mehr als 3 mm breit

Blätter 3 - 7- nervig, kahl

 

 

2     Blätter linealisch, 1 - 3 mm breit, meist 1- nervig

Endemit des Benninger Ried bei Memmingen
Blüten purpurn, junge Hüllblätter braun oder braunrot
äußere Hüllblätter kürzer als die inneren
> 3


Blüten rosa, junge Hüllblätter grün oder hellbraun
äußere Hüllblätter so lang oder länger als die inneren
> 4

 

3      Blüten purpurn, Junge Hüllblätter braun oder braunrot


Purpur- Grasnelke 
(Armeria purpurea
W.D.J. Koch)

V - VI, Kalkmoore (600 - 650 m)
             Benningen bei Memmingen, Benninger Ried, 605 m ü.M. (27.05.2006)

Synonyme:
Armeria maritima ssp. purpurea (W.D.J.Koch) Á.Löve & D.Löve (Name im Rothmaler)

English name:
Purple Thrift

Verbreitung in Deutschland:
Nur im Benninger Ried bei Memmingen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), 
Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Germany

Etymologie:
- Armeria: ar mar (keltisch) = am Meer
- maritima: Meer, Strand
- purpurea: purpurn

siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Purpur-Grasnelke

 

 

Pflanze bis 40 cm hoch

Blüten rosa bis purpurn, in köpfchenförmigen Blütenständen, 

Blüten mit 5 Staubblättern und 5 Griffeln
Kronblätter ausgerandet, purpurn, nur am Grund verwachsen

Kelchblätter trichterförmig, mit trockenem, 5-zipfligen Saum

Köpfchen mit Hochblatthülle, mit inneren und äußeren Hüllblättern
innere Hüllblätter 12 - 20 mm lang, breit eiförmig, nicht zugespitzt

Äußere Hüllblätter eiförmig, kürzer als die inneren

Blätter rosettig, linealisch, 50 - 120 mm lang,  2 mm breit, kahl, einnervig

 

 

4        Blüten rosa, Junge Hüllblätter grün oder hellbraun


 Gewöhnliche Grasnelke
(
Armeria maritima (Mill.) Willd.)

V - XI, Trockenrasen, Moore, alpine Rasen 
             Strübbel, Schleswig- Holstein, zwischen Deich und Nordsee, 1 m ü.M. (24.05.2013)
             Wiesentheid, Unterfranken, Trockenrasen, ca. 300 m ü.M. (05.07.2009)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Armeria vulgaris Willd.

English name:
Common Thrift

Nom francais:
Arméria maritime

Nome italiano: 
Spillone costiero

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig bis zerstreut Nordosten in Sandgebieten (westlich bis O-NI); 
selten und lokal im Süden

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3- (gefährdet), 
Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 ( gefährdet), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet) , Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: 2 (stark gefährdet)
Gesetzlich geschützt

Weltweite Verbreitung: 
Germany, Austria, Switzerland,
Portugal, Spain
France, Italy, 
England, Ireland, Belgium, Netherland, Denmark, Norway, Sweden, Finland, Faroer Isl., Iceland, Czech Republic, Slovakia, Poland, Romania, Baltic States, Ukraine, Belarus, Russia

Etymologie:
- Armeria: ar mar (keltisch) = am Meer
- maritima: Meer, Strand

 

 

 

 

Pflanze 5 bis 50 cm hoch


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten in köpfchenförmigen Blütenständen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten rosa, 5 Kronblättern, 5 Staubblättern 5 Griffel


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelch 5- teilig, verwachsen, behaart, im oberen Teil erweitert, trockenhäutig, 
in 5 Grannen auslaufend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Hüllblätter meist grün oder hellbraun


Photo und copyright Stefan Lefnaer

je nach Unterart:
Äußere Hüllblätter 2 - 4 mm lang, meist stumpf, so lang oder etwas länger als die inneren

oder: äußere Hüllblätter 10 - 25 mm lang, lanzettlich, lang zugespitzt

Blätter linealisch, 30 - 150 mm lang, 1 - 3 mm breit, meist 1- nervig