Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Hylotelephium- Blüten rot oder rosa, Blätter rundum deutlich gezähnt

Blätter meist breit eiförmig, mit abgerundeten oder gestutztem
Grund sitzend, meist dicht am Stängel stehend
> 1

Blätter meist schmal zungenförmig, am Grunde keilförmig (obere auch gerundet), 
locker bis mäßig dicht am Stängel stehend
> 2


Photo und copyright Günther Blaich

                                     

1       Blätter meist breit eiförmig, mit abgerundeten oder gestutztem Grund sitzend, meist dicht am Stängel stehend


Purpur- Waldfetthenne
(Hylotelephium telephium
(L.) H. Ohba)

VII - IX, Felsfluren, Gebüsche (0 - 1200 m)
                Reinhartshofener Weiher bei Augsburg, ca. 550 m ü.M.(06.08.2007)

Synonyme:
Sedum telephium L. (Name in der Flora Europaea)
Sedum purpureum (L.) Schult., Sedum purpurascens Koch
Sedum telephium ssp. purpureum (L.) Schinz & R. Keller

English name:
Witch's Moneybags, Autumn Joy

Nom francais:
Orpin reprise

Nome italiano:
Borracina maggiore

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Nordwesten, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Pfalz, Saarland; Restgebiet sehr zerstreut, Nordosten sehr selten, fehlt Alpen und Alpenvorland 

Gefährdung in Deutschland:
Status unklar

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Italy (Aosta, Piemont, Ligurien, Lombardei, Venetien, Friaul)
Belgium, Czech Republich, Slovakia, Hungary, Poland
Denmark, Netherlands

Etymologie:
- Hylotelephium: hyle = Wald; Telephium nach König Telephos von Mysien, dessen Wunden mit dem Saft einer Art dieser Gattung gelindert worden sein solle
- telephium: benannt nach nach König Telephos von Mysien

Die häufig verkaufte Sorte 'Herbstfreude' ist wohl ein Bastard Hylotelephium telephium x Hylotelephium spectabile. Dieser Bastard fällt durch kräftigen Wuchs und fehlende Staubblätter auf:


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

 

 

Pflanze 25 - 60 cm groß
Stängel aufrecht
, ohne nichtblühende Triebe

Blüten mit 5 Kronblätter und meist 10 Staubblätter, die kürzer als die Krone sind
Kronblätter 3 - 6 mm lang, purpurrot oder hellrot

Blätter wechselständig, grün, ohne blaue Bereifung, meist breit eiförmig, mit abgerundeten oder gestutztem Grund sitzend, rundum gezähnt

 

 

2       Blätter meist schmal zungenförmig, am Grunde keilförmig (obere auch gerundet), locker bis mäßig dicht am Stängel stehend


Fels- Waldfetthenne
(Hylotelephium vulgare
(Haw) Holub)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Felsfluren, Gebüsche (0 - 1200 m)
                Rhön, Habelstein, ca. 700 m ü.M. (31.05.2009 vegetativ)
               
Todtnau, Schwarzwald, Deutschland (Günther Blaich 18.8.2007)

Synonyme:
Berg- Waldfetthenne, Fels- Waldfetthenne, Saubohnen Waldfetthenne
Sedum telephium ssp. fabaria Koch) Kirschleger (Name in der Flora Europaea)
Sedum vulgare (Haw.) Link, Sedum fabaria W. D. J. Koch (nom. illeg.)

English name:
Mountain Orpine

Nom francais:
Orpin fabaria

Nome italiano:
Borracina fabaria

Verbreitung in Deutschland:
Selten N-Eifel, W-Süderbergland, N-Hessen, Südschwarzwald, Einzelfunde bei Regensburg, N-Erzgebirge 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: 2 (stark gefährdet), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland
France, Italy (Aosta, Piemont)
Belgium, Czech Republic, Slovakia, Poland

Etymologie:
- Hylotelephium: hyle = Wald; Telephium nach König Telephos von Mysien, dessen Wunden mit dem Saft einer Art dieser Gattung gelindert worden sein solle
- vulgare: gewöhnlich

 

 

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß


Photo und copyright Günther Blaich

Blütenstand in endständigen Schirmtrauben


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten mit 5 Kronblätter und 10 Staubblättern, 3 - 6 mm lang, 
Staubblätter kürzer als die 3 - 6 mm langen Kronblätter, Griffel kurz


Photo und copyright Günther Blaich

Früchtchen außen nicht rinnig

 Blätter locker bis mäßig dicht am Stängel stehend, wechselständig


Photo und copyright Günther Blaich

Blätter meist schmal zungenförmig, am Grunde keilförmig (obere auch gerundet)


Photo und copyright Günther Blaich

Blätter dunkelgrün, deutlich gesägt