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Gattung:  Meerrettich (Armoracia)

Zur Gattung gehören 3 Arten. 
In Deutschland nur 1 Art:


Meerrettich
(Armoracia rusticana
G.Gaertn., B.Mey. & Scherb.)

V - VII, Wegränder, Gräben, Schutt (0 - 1200 m)
              Fahrradweg Günzburg - Burgau, ca. 450 m ü.M. (18.05.2012)

Synonyme:
Cochlearia armoracia L

English name:
Horse Radish

Nom francais:
Raifort

Nome italiano: 
Rafano rusticano

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet
Ostfriesland und Schleswig-Holstein zerstreut bis selten

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: Neophyt, Hamburg: Neophyt, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: Neophyt, Sachsen: Neophyt, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Ukraine, Russia

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland,
*Spain, *France, *Italy, 
*Belarus, *Belgium, *England, *Ireland,  *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland, 
*Czech Republic, *Slovakia, *Hungary, *Poland, *Romania, *Turkey, *Java, *China, 
*Canada, *USA

Etymologie:
- armoracia: aus Armorica (die heutige Bretagne)
- rusticana: ländlich, bäuerlich (Meerrettich ist eine robuste Nutzpflanze, die traditionell in Bauerngärten angebaut wurde)

Aus den Wurzeln der Pflanze kann Meerrettich = Kren gewonnen werden. Es gibt keine speziellen Sorten; die Ernte der Wurzeln kann ab Oktober begonnen werden

 

 

 

Pflanze 60 - 150 cm groß

Blüten in dichten, vielblütigen Trauben oder Rispen

Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter,4 Kelchblätter, 5 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter weiß, "zerknittert", Antheren gelb

Kelchblätter eiförmig, hautrandig, kahl

Schötchen 4 - 6 mm lang, eilänglich, auf 5 - 20 mm langen Stielen
mit 0 - 6 Samen pro Fruchtfach, Griffel fehlend oder bis 0,5 mm lang

Stängel und Blätter kahl

Obere Stängelblätter lanzettlich, unregelmäßig gesägt, 
Stängelblätter sitzend oder kurz gestielt

 Untere Stängelblätter tief gekerbt bis fiederteilig

Grundblätter gestielt, 0,5 bis 1 m lang, am Rand gekerbt

Grundblätter vergrößern sich nach der Blüte sehr stark

Die Wurzeln können im Herbst geerntet und zu Meerrettich verarbeitet werden