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Gattung: Brillenschötchen (Biscutella)

Zur Gattung gehören ca. 55 Arten.


Glattes Brillenschötchen
(Biscutella laevigata
L.)

V - VII, Trockenrasen, Steinschuttfluren (0 - 2700m)
               Hurlach, Heide an der B17, Bayern, ca. 580 m ü.M. (07.06.2013)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Biscutella alpestris Waldst. & Kit.; 
Biscutella valentina var. laevigata (L.) J.Grau & Klingenberg (Name in der Flora Iberica)

English name:
Buckler Mustard

Nom francais:
Biscutelle commune, Biscutelle lisse

Nome italiano: 
Biscutella montanina

Verbreitung in Deutschland:
Alpen sehr zerstreut; Voralpenland abgeschwemmt,
Sehr selten S-Harz (Nordhausen),
Sehr selten Sachsen und Sachsen-Anhalt entlang von Elbe und Saale, Sehr selten Weserbergland (Süntel), Sehr selten bei Regensburg und im Nahetal, Sehr lokal Nordpfälzer Bergland, Mittelrhein, Mosel 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet,
Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal (widespread), Spain (widespread)
France (widespread), Italy (widespread), 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Albania,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Ukraine

Etymologie:
- Biscutella: an geleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt


 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

Blütenstand zunächst +/- dicht, doldig- traubig, 

Blüten bzw. Früchte später in lockeren Trauben

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter hellgelb, 4 - 7 mm lang

Kelchblätter gelbgrün, kürzer als die Kronblätter

Früchte brillenförmig, 5 mm lang, 10 - 12 mm breit, kahl oder behaart
ausgerandet, Griffel 3 - 5 mm lang

Jede Teilfrucht enthält nur 1 Samen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Samen 2 - 2,5 mm lang, 1,5 mm breit, abgeflacht


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel mit wenigen ganzrandigen, linealischen, leicht geöhrten Stängelblätter

Stängel meist verzweigt, im oberen Teil +/- kahl, im unteren Teil meist behaart

Grundblätter rosettig, ganzrandig gebuchtet oder gezähnt, rau oder weich behaart

Blätter unterseits mit deutlicher Mittelader