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Leindotter - Stängel +/- kahl

Untere Stängelblätter +/- ganzrandig
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Untere Stängelblätter buchtig gezähnt
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1      Untere Stängelblätter +/- ganzrandig


Saat- Leindotter
(Camelina sativa
(L.) Crantz

V - VII, Äcker, Leinfelder, Kulturpflanze (0 - 1300 m)
              Gundelfingen, Blühstreifen, ca. 450 m ü.M. (18.07.2008)

Synonyme:
Myagrum sativum L. 

English name:
Gold of Pleasure

Nom francais:
Caméline cultivée

Nome italiano: 
Dorella coltivata

Verbreitung in Deutschland:
Mitte und Süden sehr zerstreut bis selten, stark zurückgehend, Osten sehr zerstreut, nur S-Sachsen-Anhalt noch regelmäßiger; Nordwesten meist nur wenige Altfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: G (gefährdet, Status unklar), Bayern: nicht gefährdet, Brandenburg: 0 (ausgestorben), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: evtl. zu erwarten [Neophyt], Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: unbeständig, Rheinland-Pfalz: evtl. zu erwarten [Neophyt], Saarland: Neophyt, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: evtl. zu erwarten [Neophyt], Thüringen: evtl. zu erwartenn 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France (widespread), Corsica, 
Italy (widespread), Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, North Macedonia,
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Poland, Hungary, Romania,  Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Kazakstan, Tajikistan, Turkestan, Iran, China

Eingebürgert in:
*Spain, 
*Australia, *Tasmania, 
*Canada, *USA

Etymologie:
- Camelina: abgeleitet von lat. „chamai“ (am Boden) und „linon“ (Lein); die Pflanzen kamen früher oft in Leinfeldern vor
- sativa: angepflanzt, kultiviert

Verwendung:
Die Samen des Leindotters werden gepresst, wodurch ein Öl hergestellt wird, welches einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthält und ähnlich wie Rapsöl schmeckt. Dieses Öl kann auch als Pflanzenöl- Kraftstoff verwendet werden

 

 

Pflanze 30 - 70 cm groß, 
Blütenstand anfangs dicht, später stark verlängert

Blütenstand verzweigt, mit mehreren traubgen Teilblütenständen 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Kronblätter gelb, 4 - 5 mm lang

Früchte birnenförmig, bauchig, mit deutlicher Leiste (= Rahmen der Scheidewand)

Ältere Früchte hart, +/- verholzt

Stängel kahl oder mit kurzen Sternhaaren
Obere Stängelblätter linealisch, am Grund pfeilförmig geöhrt

Untere Stängelblätter lanzettlich oder eilanzettlich, 
ganzrandig oder entfernt gezähnt

 

 

2       Untere Stängelblätter buchtig gezähnt


Gezähnter Leindotter
(Camelina alyssum
(Mill.) Thell.


Photo und copyright 

V - VIII, Leinfelder
                

Synonyme:
Camelina sativa ssp. alyssum (Mill.) Thell., 
Camelina sativa ssp. dentata (Willd.) Celak, Myagrum alyssum Mill

English name:
False Flax, Caméline des champs de Lin

Nom francais:
Caméline alysson

Nome italiano: 
Dorella alisso

Verbreitung in Deutschland:
Im Leinbau entstanden, früher Mitte und Süden zerstreut (Norden Einzelfunde), heute überall verschwunden 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 0 (ausgestorben), Baden-Württemberg: 0 (ausgestorben), Bayern: 0 (ausgestorben), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: unbeständig, Thüringen: 0 (ausgestorben)

Weltweite Verbreitung:
Bulgaria, Romania, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine

Ausgestorben:
+Austria, + Germany, +Switzerland,
+Italy, +France

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, 
*Argentina, *Canada, *USA

Etymologie:
- Camelina: abgeleitet von lat. „chamai“ (am Boden) und „linon“ (Lein); die Pflanzen kamen früher oft in Leinfeldern vor
- alyssum: ähnlich der Gattung Alyssum (Steinkraut)

Als hochangepasstes Beikraut der Flachsfelder vor allem infolge perfekter Saatgutreinigung und mit dem Aufhören der Leinkultur seit wenigen Jahrzehnten (seit etwa 1950) in Deutschland und Österreich ausgestorben.

 

 

 

Pflanze 15 - 60 cm groß

 

Kronblätter gelb, 5 - 6 mm lang

 

Früchte birnenförmig, an der Spitze gestutzt, dünnhäutig, lange weich bleibend, auch im reifen Zusatnd zusammendrückbar, an waagrecht- oder aufwärts gebogenen Stielen

 

Stängel  und Blätter +/- kahl

 

Untere Stängelblätter buchtig gezähnt, selten ganzrandig