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Lepidium - Blüten weiß, Schötchen herzförmig


Pfeil- Kresse
(Lepidium draba
L.)

V - VII, Ruderalstellen, Wegränder, Weinberge, Äcker (0 - 2000 m)
              Utzmemmingen bei Nördlingen, 500 m ü.M. (17.05.2012)

Synonyme:
Türkische Kresse
Cardaria draba  (L.) Desv. (Name in der Flora Europaea)

English name:
Hoary Cress, Whitetop

Nom francais:
Passerage drave

Nome italiano:
Lattona

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Mitte bis Donau mäßig häufig, südlich der Donau selten, Norden und Nordosten sehr zerstreut bis selten (fehlt Z-Niedersachsen) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, 
Portugal, Spain, Baleares, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete)

Czech Republic, Slovakis, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Cyprus, Russia, Ukraine, Crimea, Kazakstan, Turkestan, Uzbekistan, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Saudi Arabia, Syria, Yemen, Oman, Kuwait, Egypt, 

Eingebürgert in:
*Germany, *Switzerland,
*England, *Ireland, *Denmark, *Belgium,  *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland, 
*Poland, *Baltic States, *Pakistan, 
*Algeria, *Morocco, *Tunisia, *Libya, 
*Australia, *Tasmania, 
*Canada, *USA, *Chile, *Argentina

2n = 64

Etymologie:
- Lepidium: abgeleitet von lat. lepis = Schuppe (die flachen, kleinen Schötchen vieler Arten ähneln einer Schuppe!)

- Cardaria: abgeleitet von
„kardia“ =Herz (Schötchen sind herzförmig)
- draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)

 

 

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß

Blütenstand schirmrispig, vielblütig

Blüten weiß, zwittrig, lang gestielt, 4 Kronblätter 4 Kelchblätter, 1 Griffel, 6 Staubblätter,

Kronblätter eiförmig, kurz genagelt, 2 - 4 mm lang, 
Kelchblätter grün, kahl, 1,5 mm lang, kürzer als die KronblätterNarbe kopfig

Blüten und Früchte lang gestielt

Schötchen herzförmig, 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Früchte 3 - 4 mm lang, 4 - 5 mm breit, mit bleibendem Griffel
nicht öffnend, jedes Fruchtfach enthält 1 Samen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel kräftig, im unteren Teil grauhaarig

Stängelblätter eiförmig, 5 - 10 cm lang, ungeteilt, stängelumfassend, gezähnt

Blätter kahl oder dicht grauhaarig