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Laucharten mit Bulbillen im Blütenstand

Bulbillen (Brutknöllchen) dienen der ungeschlechtlichen Vermehrung der Pflanzen. Aus den Bulbillen wachsen Tochterpflanzen (z.T. sogar schon auf der Mutterpflanze)

Blütenstand mit 3 - 15 weißen oder gelblichen Bulbillen
Blätter alle grundständig, gekielt
Blütezeit April bis Mai
> 1

Blütenstand mit mehr als 15 anfangs weißgrünen, später rötlichen oder grünen Bulbillen
Blätter scheinbar stängelständig
Blütezeit Juni bis August
> 2

 

1      Mit 3 - 15 weißen oder gelblichen Bulbillen


Seltsamer Lauch
(Allium paradoxum)

IV - V, Auenwälder, Parkanlagen
             Botanischer Garten München

Zu den Variationen

Synonyme:
Wunder- Lauch, Berliner Bärlauch
Scilla paradoxa

English name:
Few- flowered Garlic

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt
Die Pflanze neigt stark zum Verwildern und bildet dann große Bestände.
Sehr zerstreut Berlin und Brandenburg, restliches Gebiet wenige adventive Einzelfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: R (sehr selten), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Caucasus, Iran

 

 

Pflanze 30 - 40 cm groß
bildet wie Bärlauch ausgedehnte Bestände

Blütenstand nur mit Brutzwiebeln oder 
mit 1 - 3 lang gestielten Blüten und Brutzwiebeln

Blüten weiß, glockig
Staubblätter deutlich kürzer als die Blütenblätter


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel oben 3- kantig, ohne Blätter


Photo und copyright Julia Kruse

 Mit 2 Hüllblättern


Photo und copyright Julia Kruse

1 - (3) grundständige Blätter, ca. 2 cm breit


Photo von Andreas Kammann

Blätter unterseits gekielt


Photo und copyright Julia Kruse

Zwiebel kugelig, ca 1 cm im Durchmesser


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

2     Meist mit mehr als 15 rötlichen Bulbillen

Laubblattspreite flach, 8 - 30 mm breit
Blüten fehlend oder violett
> 3

Laubblattspreite max. 8 mm breit
Blüten fehlend, violett oder braunrot
6

Laubblattspreite flach, 5 - 12 mm breit,
Blüten hellrosa, weitglockig
> 11


Photo und copyright Günther Blaich

 

3     Laubblattspreite flach, 10 - 30 mm breit

Blätter am Rand rau gewimpert
Spitze der Doldenhülle höchstens 1 cm lang
> 4

Blätter am Rand glatt
Spitze der Doldenhülle deutlich länger als 1 cm
> 5


Photo und copyright Günther Blaich

 

4     Spitze der Doldenhülle höchstens 1 cm lang


Schlangen- Lauch
(Allium scorodoprasum)

VI - VII, Gebüsche, Wälder
                Tapfheim (28.05.2008)
                Donauwörth, Bahngrube (08.07.2008)
                Hintere Brenne

Synonyme:
Allium neglectum Wender., Porrum scorodoprasum (L.) Rchb. 

English name:
Sand Leek

Verbreitung in Deutschland:
Sachsen-Anhalt, N-Thüringen, N-Sachsen und entlang der Elbe verbreitet; zerstreut östliches Schleswig-Holstein, Süden in Franken (Main), Oberrheinebene bis Niederrhein, restlicher Osten; Restgebiet selten, fehlt Nordwesten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 2 (stark gefährdet) [Neophyt], Brandenburg: V (Vorwarnliste), Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, ?Baleares, France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, Greece, E-Aegaean Isl., 
England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, European Russia, Belarus, Ukraine, Crimea, European Russia, Baltic States, Turkey, Cyprus, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Lebanon, Syria, 
*Korea, Sweden, *Belgium, *Ireland, *South Australia

 

 

 

 

Pflanze 60 - 100 cm groß

Hülle zweiteilig, jung zipfelmützenartig
Spitze der Doldenhülle höchstens 1 cm lang

Junger Blütenstand

Scheindolde mit Brutzwiebeln

Tochterpflanzen können schnell aus den Brutzwiebeln austreiben

Blüten engglockig, dunkelpurpurn
Staubblätter meist kürzer als die Blüte

Stängel rund
Blätter am Rand rau gewimpert

Blätter 0,4 - 1,2 cm breit, flach

 Stängel scheinbar beblättert (Blattscheiden hüllen den Stängel ein), Blattspreiten in verschiedenen Höhen vom Stängel abgehend, gekielt

Zwiebel nicht aus mehreren Zehen zusammengesetzt

 

 

5       Spitze der Doldenhülle deutlich länger als 1 cm


Knoblauch
(Allium sativum)

VII - VIII, Kulturpflanze
                  Hemsbach bei Weinheim
                  Günzburg, Obere Apotheke
              

Zu den Unterarten

Synonyme:
Allium arenarium Sadler; Allium controversum Schrader; Allium ophioscorodon Link; Allium pekinense Prokhanov; Allium sativum f. pekinense (Prokh.) Makino; Allium sativum ssp. ophioscorodon (Link) J. Holub; Allium sativum var. ophioscorodon (Link) Döll; Allium sativum var. pekinense (Prokh.) F.Maek.; Allium sativum var. subrotundum Gren. & Godr.; Allium scorodoprasum var. viviparum Regel; Porrum ophioscorodon (Link) Rchb.; Porrum sativum (L.) Rchb.

English name:
Garlic

Verbreitung in Deutschland:
Gelegentlich verwilderte Kulturpflanze 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Kyrgyzstan, Tajikistan, Uzbekistan, 

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland, 
*Spain, *Baleares, *France, *Corsica, *Sardinia, *Sicily, *Italy, *former Yugoslavia, *Albania, *Greece, 
*Hungary, *Poland, *Romania, *Caucasus, *Transcaucasus, *W-Siberia, *C-Siberia, *Russian Far East, *Belarus, *Russia, *Ukraine, *Kazakhstan, *China, *Korea, *Tibet, *Taiwan, *Madeira, *Algeria, *Libya, *Morocco, *Tunisia, *Egypt, *Iraq, *Iran, *Anatolia, *Southern Marianas (*Guam), *Mauritius, *Réunion, *Ethiopia, *Seychelles, *Canary Isl., *Burma, *Nepal, *India, *Pakistan, *Thailand, *Java, *Jamaica, *Mexico, *Belize, *Galapagos, *Costa Rica, *USA, *Canada

 

 

 

Pflanze 60 - 100 cm groß
Stängel gerade, gewunden, gekrümmt oder nickend

Hülle zweiteilig, jung zipfelmützenartig
Spitze der Doldenhülle deutlich länger als 1 cm

Scheindolde mit mehr als 15 Brutzwiebeln
bei Kulturformen meist ohne Blüten

Blütenstand selten mit rötlich-weißen Blüten,
Staubblätter kürzer als die Blütenblätter


Photo und copyright Günther Blaich

Blätter bis 1,5 cm breit, flach
Stängel scheinbar beblättert (Blattscheiden hüllen den Stängel ein), Blattspreiten in verschiedenen Höhen vom Stängel abgehend, gekielt

Zwiebel von weißer oder rötlicher Haut umgeben,  besteht aus einer Hauptzehe, um die etwa fünf bis 20 Nebenzehen angeordnet sind. Aus der mittleren Hauptzehe treibt der stielrunder Stängel aus

Knollenunterseite mit den Überresten der Wurzeln

Einzelne Knoblauchzehe

 

 

6     Laubblattspreite an der Basis hohl, max. 8 mm breit

Hülle des Blütenstandes aus einem häutigen Hüllblatt, höchstens 2 cm zugespitzt, z.T. zerbröckelt das Hüllblatt und die Stücke umgeben den Blütenstand 
> 7

Hülle des Blütenstandes mit 2 sehr ungleich langen Hüllblätter, lang zugespitzt, mehrfach länger als die Blütendolde
> 8

 

7     Hülle des Blütenstandes aus einem häutigen Hüllblatt


Weinbergs- Lauch
(Allium vineale)

VI - VII, Weinberge, Wegränder, Wiesen
                Hemsbach bei Weinheim (4.6.2011)
                Augsburg, Nördlingen

Synonyme:
Allium affine Boiss. & Heldr. non Ledeb. 1852, nom. illeg., Allium arenarium L., Allium assimile Halácsy, Allium compactum Thuill., Allium kochii Lange, Allium nitens Sauzé & Maillard, Allium purshii G. Don, Allium rilaense Panov, Allium vineale ssp. affine (Boiss. & Heldr.) K. Richt., Allium vineale ssp. capsuliferum (W. D. J. Koch) K. Richt., Allium vineale ssp. compactum (Thuill.) K. Richt., Allium vineale ssp. kochii (Lange) K. Richt., Allium vineale var. purpureum H. P. G. Koch, Getuonis vineale (L.) Raf., Porrum arenarium (L.) Rchb. 

English name:
Wild Onion

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber Niedersachsen und Schleswig-Holstein ziemlich selten, Voralpenland selten, fehlt Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland,  Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Crimea, Baltic States, European Russia, Belarus, Ukraine, Algeria, Morocco, Transcaucasus, European Turkey, Iran, Lebanon, Azores, Madeira, Canary Isl., C-Chile, 
*Western Australia, *South Australia, *New South Wales, *Victoria, Turkey, *Argentina, *Alaska, *USA, *Canada

Wird auch als Zierpflanze Sorte 'Hair' verkauft:

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß

Hülle des Blütenstandes aus einem häutigen Hüllblatt, höchstens 2 cm zugespitzt

Blütenstand oft nur mit Brutzwiebeln

Blüten (falls vorhanden) violett, grünlich oder weiß


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Scheindolde wenigblütig


Photo und copyright Julia Kruse

Tochterpflanzen treiben sehr rasch aus den Brutzwiebeln aus


Photo und copyright Harald Geier

 Blätter 2 - 3 mm breit, graugrün, kahl, im unteren Teil rinnig

Blätter im oberen Teil röhrig, hohl

Blätter umfassen mit einer Scheide den Stängel

Grundblätter zur Blütezeit meist verwelkt

 

 

8     Hülle des Blütenstandes mit 2 sehr ungleich langen Hüllblätter

Blüten violett, engglockig
Staubblätter länger als die Blüte
Blütenstand mit roten oder grünen Bulbillen
> 9

Blüten glockig, grünlich- weiß oder rot überlaufen
Staubblätter meist kürzer als die Blüte
Blütenstand meist mit roten Bulbillen
> 10

 

9     Staubblätter länger als die Blüte


Gekielter Lauch
(Allium carinatum)

VI - VII, Halbtrockenrasen, Moorwiesen
                Reisensburg, Vordere Brenne
                Reisensburg, Hintere Brenne
                Königsbrunner Heide

Zu den Unterarten

Synonyme:
Allium flexum Waldst. & Kit., Allium foetidum Willd., Allium violaceum Willd. 

English name:
Keeled Garlic

Verbreitung in Deutschland:
Alpen verbreitet, Voralpenland mäßig häufig; selten Franken, Baden-Württemberg; nördlich davon wenige, meist adventive Einzelfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: unbeständig, Brandenburg: R, Hamburg: 0 (ausgestorben) [Neophyt], Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: Neophyt, Niedersachsen: Neophyt, Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 0 (ausgestorben

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, 
Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Hungary, Poland, Romania, Baltic States, Sweden, European Turkey, Turkey

Eingebürgert in:
*Belgium, *England, *Ireland, *Netherlands, 

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß

Blüten violett, Blütenstiele 4 - 6 mal so lang wie die Blüten
Staubblätter ragen weit aus der Blüte heraus

Blütenstand mit roten oder grünen Brutzwiebeln
Staubblätter länger als die Blüte

Blätter linealisch 2 - 4 mm breit, flach

 

 

10     Staubblätter meist kürzer als die Blüte


Ross- Lauch
(Allium oleraceum)

VI - VII, Trockenrasen, Gebüsche
                Reisensburg, Mauer beim Weinkeller
                Lonetal
                Straße von Kösingen nach Utzmemmingen

Synonyme: 
Glocken- Lauch, Gemüse- Lauch, Kohl- Lauch
Allium complanatum (Fr.) Boreau, Allium oleraceum var. complanatum Fr., Allium virens Lam., Allium virescens DC. 

English name:
Field Garlic

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, Nordwesten selten oder fehlend, Voralpenland sehr zerstreut 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 3 (gefährdet), Brandenburg: V (Vorwarnliste), Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Corsica, Italy, Sicily, former Yugoslavia, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, European Russia, Belarus, Baltic States, Ukraine, Crimea, European Russia, Caucasus, Sweden, 
*Iceland, *New South Wales, *Victoria, *USA, *Canada

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß
Hülle des Blütenstandes mit 2 sehr ungleich langen Hüllblätter, lang zugespitzt, mehrfach länger als die Blütendolde

Zu Beginn der Blüte  oft nur mit Brutknollen

Blüten glockig, grünlich- weiß oder rot überlaufen

Blütenstiele 4 - 6 mal so lang wie die Blüten, Staubblätter meist kürzer als die Blüte
Brutzwiebeln violett

Stängel rund, Blätter flach

Blätter im unteren Bereich hohl, rinnig
unterseits vielrippig, Rippen rau

 

 

11     Laubblattspreite flach, 5 - 12 mm breit, Blüten hellrosa, weitglockig


Rosa Lauch
(Allium roseum)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - V, Zierpflanze, aufgelassene Gärten, Parks
             Botanischer Garten Tübingen

Synonyme:
Rosen- Lauch
Nectaroscordum roseum (L.) Galasso & Banfi; Allium ambiguum Sm.; Allium amoenum G. Don; Allium carneum O.Targ.Tozz.; Allium carneum Tenore; Allium cirrhosum Raeusch.; Allium confertum Jordan & Fourr.; Allium illyricum Jacq.; Allium incarnatum Hornem.; Allium majale Ten.; Allium odoratissimum Desf.; Allium pulchrum W.C.Clark; Allium rubicundum Willd. ex Kunth; Allium subalbidum Jord. & Fourr.; Allium tenorii Spreng.; Cepa flexuosa Moench; Molium roseum (L.) Fourr.

English name:
Rosy Flowered Garlic

Verbreitung in Deutschland
Nur als Zierpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
*England, Algeria, Libya, Morocco, Tunisia, Turkey, Cyprus, Egypt, European Turkey, Israel, *South Australia, *New Zealand, *Azores, ?*Madeira, *Canary Isl.

 

 

Pflanze 10 - 65 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Hüllblatt 3 - 4- teilig, kürzer als die Blütenstiele


Photo und copyright Günther Blaich

Scheindolde kugelig


Photo und copyright Michael Hassler

Scheindolde mit oder ohne Bulbillen
Blütenstiele 2 - 4 mal so lang wie die Blüten


Photo und copyright Günther Blaich

Blüten groß, weitglockig, rosa oder fast weiß, Perigonblätter 7 - 15 mm lang, Staubblätter gelb, kürzer wie die Blüte, höchstens am Grund verwachsen, Stängel rund


Photo und copyright Michael Hassler

Alle Blätter grundständig, flach, 5 - 12 mm breit, fein gezähnelt

Zwiebelhülle krustig, mit grubigen Vertiefungen, perforiert
mit vielen Nebenzwiebeln