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Hartriegel mit weißen Blüten

Zweige auffällig etagenförmig angeordnet
Blätter an den Enden der Kurztriebe gehäuft, wechselständig
> 1

Zweige nicht etagenförmig
Blätter gegenständig
> 4

 

1      Blätter wechselständig

Schirmrispen 10 - 18 cm im Durchmesser
Blätter mit 6 - 9 Seitenervenpaaren
Haare auf der Blattunterseite parallel
> 2

Schirmrispen mit 4 - 6 cm im Durchmesser
Blätter mit 5 - 6 Seitennervenpaaren
Haare auf der Blattunterseite unregelmäßig angeordnet
> 3


Photo und copyright Michael Hassler

 

2     Blätter mit 6 - 9 Seitenervenpaaren, Haare auf der Blattunterseite parallel


Pagoden- Hartriegel
(Cornus controversa)

V - VI, Zierpflanze
             Burgau, Olivenbauer
             Botanischer Garten Ulm

Synonyme:
Riesen- Hartriegel
Swida controversa

English name:
Giant Dogwood
Table Dogwood, Wedding Cake Tree

Verbreitung in Deutschland:
Nur als Park- und Gartenbaum

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Nepal, India
China, Korea, Japan

Mehrere Sorten:
'Candle Light': Blätter beim Austrieb gelb, später vergrünend
'Marginata': Blätter mit schmalem weiß und rosa gefärbtem Rand
'Pagoda': Wuchs regelmäßig, Zweige ausgebreitet
'Variegata': Blätter mit cremeweißem Rand

 

 

 

 

8 - 10 m hoher Baum
regelmäßig etagenförmig aufgebaut, Äste waagrecht abstehend

Triebe rotbraun, abrupt in den grünen Kurztrieb mit den Blättern übergehend

Blüten weiß, in 10 - 18 cm breiten, vielblütigen Dolden

Blütendolden reich verzweigt

Blüten meist mit 4 oft auch zurückgeschlagenen Kronblättern

   

Junge Früchte grün, reife Früchte blauschwarz

Blätter 7 - 12 cm lang, plötzlich zugespitzt, Basis abgerundet
mit 5 - 9 Paar Seitennerven

Blätter an den Enden der Kurztriebe gehäuft, wechselständig

Blattunterseite blaugrün

Haare auf der Blattunterseite regelmäßig parallel angeordnet

 

 

3     Blätter mit 5 - 6 Seitenervenpaaren, Haare auf der Blattunterseite unregelmäßig angeordnet


Wechselblättriger Hartriegel
(Cornus alternifolia)


Photo und copyright Michael Hassler

V - VI, Zierpflanze
             

Synonyme:
Cornus alterna, Cornus plicata, Cornus punctata, 
Cornus riparia, Cornus rotundifolia

English name:
Pagoda Dogwood

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Park- oder Gartenbaum

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Canada, USA

Mehrere Sorten:
'Variegata' (= 'Argentea'): Laub mit weißen Rändern
'Silver Giant' - mit feinerer Panaschierung als 'Variegata'
'W. Stackman' (GOLDEN SHADOWS) - kupferorange Austrieb, dann hellgrün 
mit blassgelber Panaschierung

 

 

 

 

8 - 10 m hoher Baum oder Strauch
regelmäßig etagenförmig aufgebaut, Äste waagrecht abstehend


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten weiß, in 4 - 6 cm breiten Dolden


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten meist mit 4 Kronblättern


Photo und copyright Michael Hassler

Reife Früchte leuchtend blau bis bläulich weiß

Blätter an den Enden der Kurztriebe gehäuft, wechselständig, 6 - 12 cm lang, plötzlich zugespitzt, Basis abgerundet oder keilförmig, mit 5 - 6 Paar Seitennerven


Photo und copyright Michael Hassler

Haare auf der Blattunterseite regelmäßig parallel angeordnet

Herbstfärbung leuchtend gelb bis dunkelrot

 

 

 

4     Blätter gegenständig

Blätter mit 3 - 4 Paar Seitennerven
Blattober- und unterseite gleich gefärbt
Früchte schwarz
> 5

Blätter mit 5 - 9 Paar Seitennerven
Blattunterseite graugrün
Früchte hellblau oder weiß
> 6

 

5      Blätter mit 3 - 4 Paar Seitennerven, Früchte schwarz


Blutroter Hartriegel
(Cornus sanguinea)

V - VI, Wälder, Hecken, Weinbergsbrachen, Zierpflanze
             Fahrradweg Günzburg - Burgau
             Kläranlage Leipheim

Zu den Unterarten

Synonyme:
Rotes Beinholz, Hundsbeere, Roter Hornstrauch
Cornus hungarica, Thelycrania sanguinea
Swida sanguinea

English name:
Bloodtwig Dogwood
Red Dogwood, Dogberry

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, nur Ostfriesland, Lüneburger Heide und westliches Schleswig-Holstein selten oder fehlend 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Belarus, Baltic States, European Russia, NEuropean Russia, Ukraine, Turkey, European Turkey, Iran, Iraq, Lebanon, Syria, *Finland, *USA

 

 

 

Sträucher oder kleine Bäume (bis 6 m)
Blüten nach den Blättern erscheinend

Zweigachsen meist weinrot

Blüten weiß, in Dolden Blüten zwittrig, radiär, meist mit 4 (-5) Kronblättern und ebenso vielen Staubblättern, Kronblätter schmal, Hochblätter fehlend, Griffel unter der Narbe verdickt

Früchte aufrecht, jung grün

Reife Früchte blauschwarz, kugelig

Seitenknospen liegen dem Zweig an, Spitzen sind dem Zweig zugewandt
(Unterschied zu Cornus mas)

Blätter breit eiförmig, grün, mit 3 - 4 Paar Seitennerven, oft mit +/- aufgesetzter Spitze
Nerven 2. Ordnung gut erkennbar

Blattunterseite wie die Oberseite grün, ohne braune Achselbärte

Äste im Winter blutrot gefärbt (Name!)


Photo und copyright Robert Flogaus-Faust

 

 

6       Blätter mit 5 - 7 Paar Seitennerven, Früchte hellblau oder weiß

Stiel der jungen Trugdolden abstehend kraushaarig
Junge Äste grün und behaart, ältere Äste braun und +/- verkahlend, Mark braun
> 7


Photo und copyright Andrea Moro

Stiel der jungen Trugdolden kahl oder anliegend behaart
Äste meist blut- oder korallenrot, Mark weiß
> 8

 

7     Junge Äste grün und behaart, ältere Äste braun und +/- verkahlend, Mark braun


Seidenhaariger Hartriegel
(Cornus amomum)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VII, Zierpflanze
                Botanischer Garten Ulm

Synonyme:
Swida amomum, Thelycrania amomum
Cornus cyanocarpus, Cornus atrata, Cornus lanuginosa

English name:
Grey Dogwood
Silky Dogwood
Northern Swamp Dogwood

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Canada, USA

 

1 - 3 m großer Strauch

Blüten in Trugdolden
Stiel der jungen Trugdolden abstehend kraushaarig

Blüten weiß, zwittrig, radiär, meist mit 4 (-5) Kronblättern und ebenso vielen Staubblättern
Kronblätter breit, Hochblätter fehlend


Photo und copyright Andrea Moro

Früchte kugelig, blau bis bläulich- weiß
Steinkern unregelmäßig gefurcht


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter 8 - 10 cm lang, mit 5 - 7 Paar Seitennerven, 8 - 15 mm lang gestielt

Blattunterseite heller als die Oberseite, mit gekrümmten, locker abstehenden Haaren

Junge Äste behaart und grün, ältere Äste purpurbraun und verkahlend, Mark braun
Haare auf den Nerven meist stark gebräunt


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

8     Äste meist blut- oder korallenrot, Mark weiß

Früchte hellblau oder weiß
Steinkern länglich,  an beiden Enden zugespitzt
Blätter eiförmig, 4 - 8 cm lang, kurz zugespitzt
> 9

Früchte weiß
Steinkern rundlich, nicht oder nur unten zugespitzt
Blätter schlank zugespitzt, bis 20 cm lang
> 10

 

9      Blätter eiförmig, 4 - 8 cm lang, kurz zugespitzt


 Tartarischer Hartriegel
(Cornus alba)

V - VI, Zierpflanze, oft Straßenbegleitstrauch
             Gundelfingen, Wohlhüter
             Emausheim, linker See

Synonyme:
Weißer Hartriegel
Cornus alba ssp. tatarica (Mill.) Wangerin, Cornus tatarica Mill. 

English name:
Tartar Dogwood

Verbreitung in Deutschland:
Gelegentlich verwilderte Zierpflanze 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Russia, Siberia, Korea

Viele Sorten:

- 'Elegantissima', 'Argentomarginata': 
   mit panaschierten Blättern

- 'Sibirica': mit leuchtend roten Ästen

 

 

 

 

1 - 3 m großer Strauch
Blüten nach den Blättern erscheinend, ohne oder mit wenigen Ausläufern

Blüten weiß, in Dolden

Blüten zwittrig, radiär, meist mit 4 (-5) Kronblättern und ebenso vielen Staubblättern
Kronblätter breit, Hochblätter fehlend

Früchte kugelig, hellblau oder weiß, aufrecht

Steinkern länglich, an beiden Enden zugespitzt

 

Blätter mit 5 - 7 Paar Seitennerven, Nerven 2. Ordnung gut erkennbar
unterseits graugrün, ohne braune Achselbärte,
Blätter eiförmig, 5 - 9 cm lang, kurz zugespitzt 


Photo und copyright Paul Busselen

Herbstfärbung gelb bis orangerot

Zweige meist aufrecht, blut- oder korallenrot, anfangs oft bereift, +/- kahl,
Mark weiß

 

 

10       Blätter schlank zugespitzt, bis 20 cm lang


Seidiger Hartriegel
(Cornus sericea)

V - VI, Zierpflanze, oft Straßenbegleitstrauch
             Burgau Brücke über die Mindel
             Berufsschule Lauingen
             Günzburg, Staustufe Richtung Leipheim

Synonyme:
Weißer Hartriegel
Sprossender Hartriegel
Cornus stolonifera
Cornus baileyi

English name:
Redosier Dogwood

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Z-Nordrhein-Westfalen und Berlin regelmäßig, Franken und südlich Donau sehr zerstreut, Restgebiet wenige Einzelfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: unbeständig, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: unbeständig, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: unbeständig

Weltweite Verbreitung:
Alaska, Canada, USA, Mexico

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland
*Belgium
und viele weitere europäische Länder

Die Pflanze wird häufig verwendet, um Erosionen zu verhindern, da die Pflanze durch die Bildung von Ausläufern gestörte Flächen (z.B. an Bächen) sichern kann

Viele Sorten:
- 'Flaviramea': Gelbholz- Hartriegel
Zweige im Sommer grün, im Winter gelb

- 'Baileyi': 
Zweige im Sommer und im Winter rotbraun bis blutrot

 

 

1 - 3 m großer Strauch
Blüten nach den Blättern erscheinend, mit zahlreichen Ausläufern

Zweige ausgebreitet bis überhängend, purpurrot

Blüten weiß, in Trugdolden

Blüten zwittrig, radiär, meist mit 4 (-5) Kronblättern und ebenso vielen Staubblättern
Kronblätter breit, Hochblätter fehlend

Früchte kugelig, weiß, aufrecht
hängt oft bis in den Winter an den Zweigen

Steinkern rundlich, nicht oder nur unten zugespitzt

Blätter mit 5 - 7 Paar Seitennerven
Nerven 2. Ordnung gut erkennbar

Blattunterseite graugrün

Äste je nach Sorte blutrot oder gelblich, Mark weiß