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Familie:  Ginkgogewächse (Ginkgoaceae)

Es gibt nur einen lebende Vertreter dieser ansonsten ausgestorbenen Gruppe von Samenpflanzen, 
die weder zu den Bedecktsamern, noch zu den Nacktsamern gehört:


Ginkgo
(Ginkgo biloba)

V, Park- und Straßenbaum
     Günzburg, Obere Apotheke

Synonyme:
Fächerblattbaum, Elefantenohrbaum, Entenfussbaum, 
Mädchenhaarbaum, Tempelbaum
Pterophyllus salisburiensis, Salisburia adiantifolia, 
Salisburia macrophylla

English name:
Fossile Tree

Verbreitung in Deutschland:
Häufig kultiviert

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Herkunft:
China
Weltweit kultiviert! 

Wissenswertes:
- Ginkgobäume sind lebende Fossilien, weil Ihre Morphologie seit 200 Millionen Jahren unverändert geblieben ist
- Gingkobäume können bis zu 1000 Jahre alt werden.
- Samen und Blätter werden als Arznei verwendet
- Kerne sind essbar

 

 

 

Bis 30 m hoher Baum

Geschlechtsreife erst ab 20 - 35 Jahren. Deswegen findet man selten Blüten oder Früchte auf den Bäumen. Blüten zweihäusig:

Weibliche Bäume: 2 Samenanlagen am Ende meist unverzweigter Kurztriebe

Männliche Bäume:
mit traubig angeordneten Pollensackgruppen

 

Samen mirabellenähnlich, entwickeln bei Reifung einen unangenehmen Geruch nach Buttersäuren. Deswegen werden in Deutschland meist männliche Bäume gepflanzt

Samen einzeln oder zu 2


Photo und copyright Markus Welz

Samen enthalten einen verholzten, essbare Kern


Photo und copyright Markus Welz

Blätter von jungen Bäumen sind deutlich anders geformt als die von alten Bäumen: junge Blätter an  Kurztrieben

 Blätter sommergrün 6 - 8 cm breit, 2- lappig
sehen sehr unterschiedlich aus

Borke braun,  bildet eine dicke, korkähnliche Schicht, wird bei älteren Bäumen rissig

Herbstlaub gelb