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Eichen - Blätter ledrig, ganzrandig oder gezähnt, oft mit Dornen

Sträucher oder Bäume
Blätter unterseits kahl oder verkahlend, immer mit kräftigen Dornen
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Bäume
Blätter unterseits bleibend weißlich behaart, ganzrandig oder bedornt
> 2

  

 

1      Blätter unterseits kahl oder verkahlend


Kermes- Eiche
(Quercus coccifera
L.)

IV - V, Phrygana, Wälder (0 - 200 m)
             Korfu, Kaisers Throne (20.08.2010)
             Sani Beach, Chakididi (19.08.2017)
             Platanitis Beach, Chalkidiki (21.08.2017)

Synonyme:
Stech Eiche
Quercus pseudococcifera Desf.; 
Quercus calliprinos Webb
Quercus angustifolia (Laguna) Villar ex Gonz.Albo; Quercus aquifolia Kotschy ex A.DC.; Quercus arcuata Kotschy ex A.DC.; Quercus brachybalanos Kotschy ex A.DC.;  Quercus cretica Raulin ex A.DC.; Quercus dipsacina Kotschy ex A.DC.; Quercus dispar Kotschy ex A.DC.; Quercus echinata Kotschy ex A.DC.; Quercus fenzlii Kotschy; Quercus inops Kotschy ex A.DC.; Quercus ithaburensis var. calliprinos Webb; Quercus mesto Boiss.; Quercus palaestina Kotschy; Quercus pseudorigida Kotschy ex A.Camus; Quercus recurvans Kotschy ex A.DC.; Quercus rigida Willd.; Quercus sibthorpii Kotschy ex Boiss.; Quercus valida Kotschy ex A.DC.

English name:
Abraham's Oak

Nom francais:
Chêne Kermes

Nome italiano: 
Quercia spinosa

Verbreitung in Deutschland:
Die Kemreseiche ist eine im Mittelmeerraum weit verbreitete Art. 
In Deutschland als Kübelpflanze, selten auch in Gärten.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
Bulgaria, Algeria, Morocco, Libya, Tunisia, Turkey, Cyprus, Israel, Jordania, Lebanon, Syria, Turkey, European Turkey

Verwendung:
- Liefert Gerbstoffe für die Lederindustrie
- Wirtspflanze der Kermesschildlaus (Kermes ilicis), aus der früher der rote Farbstoff Kermes (Karmin) gewonnen wurde. (Deutscher Name!)
-Eicheln können geröstet als Kaffeeersatz verwendet werden

coccifera = beerentragend

 

 

Zwergsträucher, Sträucher

"Besonders im östlichen Mittelmeergebiet wächst sie auch baumförmig und kann dann Wuchshöhen von bis zu 12 Meter erreichen. Diese Form wird manchmal auch als eigene Art abgetrennt (Quercus calliprinos Webb.)" aus Wikipedia


Photo und copyright Julia Kruse

Pflanze einhäusig getrenntgeschlechtlich

Männliche Blüten hängenden Kätzchen


Photo und copyright Michael Hassler

Weibliche Blüten zu 2 - 5 in langgestielten Ähren

Früchte sehr kurz gestielt, Blättter oberseits meist dunkelgrün

Cupula mit kurzen, allseits abstehenden stacheligen Schuppen

Junge Äste grau, behaart
Blätter 1,5 - 4 cm lang, eiförmig, gestielt, stechend dornig, oberseits glänzend

Blätter am Grund herzförmig oder gestutzt, Blattunterseite hellgrün, kahl oder verkahlend,
Blattstiel 1 - 4 mm lang

 

 

2     Blätter unterseits bleibend weißlich behaart, ganzrandig oder bedornt


Stein- Eiche
(Quercus ilex
L.)

IV - V, Zierbaum
             Korfu, Kaisers throne
             Grado, Isola Barbena

Synonyme:
Immergrüne Eiche
Quercus alpina Endl., Quercus gracilis Lange

English name:
Evergreen Oak, Holly Oak

Nom francais:
Chêne vert, Yeuse

Nome italiano:
Leccio

Verbreitung in Deutschland:
Die Steineiche ist eine im Mittelmeerraum weit verbreitete Art. In Deutschland wird sie selten in wärmebegünstigten Regionen (Bodensee, Oberrhein) in Gärten und Parks gepflanzt.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
European Turkey, Russia, Caucasus / Transcaucasus, Algeria, Morocco, Tunisia, Turkey, 

Eingebürgert in:
*Switzerland, 
*England, *Crimea, *trop. Africa, *Madeira, *Canary Isl., *USA

Verwendung:
In Spanien und Portugal werden die Früchte der Steineichen zur Schweinemast verwendet, wodurch der daraus hergestellte Schinken seinen besonderen Geschmack erhält

 

 

5 - 20 m hoher immergrüner Baum

Borke im Alter tief rissig

Pflanze einhäusig

Männliche Blüten hängenden Kätzchen


Photo und copyright Michael Hassler

Weibliche Blüten in langgestielten Ähren zu 2 - 5 Blüten an den Triebenden

Hüllblätter junger Eicheln anliegend, filzig

Reife Eicheln höchstens bis zur Hälfte vom Fruchtbecher (Cupula) umschlossen


Photo und copyright Michael Hassler

Früchte gestielt 

Blätter sehr verschiedengestaltig: von schmal lanzettlich bis rundlich, am Rand ganzrandig bis buchtig gezähnt, im Austrieb silberweiß, gelb werden, später dunkelgrün

Blattstiel 1 - 2 cm lang, wollig behaart

Blattunterseite bleibend behaart