Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Unterarten und Formen von Hesperis matronalis

Hesperis matronalis ssp. candida und Hesperis matronalis f. albiflora haben weiße Blüten

Untere Stängelblätter sternhaarig
> 1


Photo und copyright Šarić Šemso

Untere Stängelblätter meist nur mit einfachen Haaren
> 2

 

1       Untere Stängelblätter sternhaarig


Hesperis matronalis ssp. cladotricha (Borbás) Hayek L.
(Sternhaarige Nachtviole)


Photo und copyright
Šarić Šemso

V- VII, Wälder, Gebüsche (0 - 1300 m)
             
Zavidovići, Bosnien (Saric Semso 22.05.2024)

Synonyme:
Hesperis cladotricha Borbás

English name:
Branched-haired  Dame's Rocket

Weltweite Verbreitung:
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia, Kosovo, Montenegro
Greece
(N- Pindos)
Romania

Etymologie:
- Hesperis: von griech hesperos = Abend (Blüten duften abends und in der Nacht, um nachtaktive Bestäuber anzulocken)
- Dame's: aus Damascus; Rocket: abgeleitet von Eruca
- matronalis: abgeleitet von matrona = Frau (die Pflanze wurde von Frauen oft als Zierpflanze in Bauern- oder Klostergärten kultiviert)
- cladotricha: sternhaarig

 

 

 

Pflanze aufrecht, 1 m hoch

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter hellviolett, seltener weißlich, 18 - 25 mm lang, lang genagelt

 

Stängel borstig
Stängelblätter kurz gestielt, am Rand gezähnt, vorne spitz


Photo und copyright Šarić Šemso

Untere Stängelblätter sternhaarig


Photo und copyright Šarić Šemso

Grundblätter gestielt, Wurzel kräftig


Photo und copyright Šarić Šemso

 

 

2       Untere Stängelblätter meist nur mit einfachen Haaren


Hesperis matronalis ssp. matronalis L.
(Gewöhnliche Nachtviole)

V- VII, Wälder, Gebüsche, Ruderalstellen (0 - 1300 m)
              Hürben, Charlottenhöhle, ca. 450 m ü.M. (28.05.2014)

Synonyme:
Antoniana sylvestris Bubani

English name:
Common Dame's Rocket

Nom francais:
Julienne des dames

Nome italiano: 
Violaciocca antoniana

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: R (sehr selten), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Spain, France (widespread), Italy (widespread), Sicily, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania, 
Greece (N- Pindos, N- East) 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Turkey, Ukraine, Crimea, Russia

Eingebürgert in:
*Germany, *Austria, *Switzerland,
*England, *Belgium, *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland,*Iceland, 
*China, *Pakistan, *Chile, *Argentina, *Canada, *USA

Etymologie:
- Hesperis: von griech hesperos = Abend (Blüten duften abends und in der Nacht, um nachtaktive Bestäuber anzulocken)
- Dame's: aus Damascus; Rocket: abgeleitet von Eruca
- matronalis: abgeleitet von matrona = Frau (die Pflanze wurde von Frauen oft als Zierpflanze in Bauern- oder Klostergärten kultiviert)

Die Pflanze ist oft auch in Saatmischungen enthalten und verwildert leicht

Sind noch keine Früchte vorhanden könnte man die Art mit den beiden Arten der Gattung Silberblatt (Lunaria) verwechseln. Diese beiden Arten haben jedoch +/- herzförmige und wesentlich stärker gesägte Blätter

 

 

 

Pflanze aufrecht, 1 m hoch

Blütenstand verzweigt, aus mehreren vielblütigen Trauben

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter 18 - 25 mm lang, Blüten wohlriechend

Kronblätter lang genagelt
Kelchblätter nicht verwachsen, kahl oder behaart, +/- ausgesackt


Photo und copyright Andrea Moro

Schoten 4 - 10 cm lang, 2 mm breit, kahl

Stängel im oberen Teil kurzhaarig, nicht drüsig
Stängelblätter kurz gestielt, am Rand gezähnt, vorne spitz

Untere Stängelblätter meist nur mit einfachen Haaren