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Flachbärlapp - Sterile Sprosse abgeflacht, Ähren +/- ungestielt

Sprosse +/- grün
Seitenblätter sichelförmig gebogen
> 1

Sprosse blaugrün
Seitenblätter +/- gerade
> 2


Photo und copyright Michael Hassler

 

1       Seitenblätter sichelförmig gebogen


Isslers- Flachbärlapp
(Diphasiastrum issleri
(Rouy) J. Holub)

VIII - IX, Alpine Magerrasen, Skipisten (700 - 1500 m)
                 Botanischer Garten Chitelet, Vogesen (22.08.2014)

Hybrid Diphasiastrum alpinum x complanatum oder aus diesen beiden Arten entstanden.

Synonyme:
Lycopodium issleri (Rouy) Domin (Name in der Flora Italiana und Flora Gallica)
Diphasiastrum x issleri (Rouy) J. Holub (Name in der Flora Helvetica)
Diphasiastrum complanatum ssp. issleri (Rouy) Jermy

English name:
Issler's Clubmoss

Nom francais:
Lycopode d'Issler

Nome italiano: 
Licopodio di Issler

Verbreitung in Deutschland:
Selten Thüringer Wald, Erzgebirge, Bayerischer Wald, Harz, Hochsauerland; Einzelfunde Schwarzwald, Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2+ (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 2 (stark gefährdet), Hessen: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
France, Italy, Slovenia,
England, Belgium, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Russia, 
USA

Etymologie:
- Diphasiastrum: Diphasium-ähnlich (Diphasium ist der alte Name der Flachbärlappe und bedeutet "2 Klassen", wahrscheinlich weil es 2 Arten von Blättchen gibt)
- issleri: benannt nach Émile Issler (1872 - 1952), elsässischer Botaniker

 

 

 

 

Pflanze 8 - 20 cm groß, 
graugrün, im Schatten grasgrün


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Sporenträger einzeln, ungestielt oder kurz gestielt, 2 - 3 cm lang


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Zweige abgeflacht, grün, 2 - 3 mm breit

Seitenblätter sichelförmig gebogen 1,5-2 mm lang, 2/3-3/4 so lang wie die Internodien

 

 

2       Sprosse blaugrün, Seitenblätter gerade


Oellgaards- Flachbärlapp
(Diphasiastrum oellgaardii
Stoor et al.)


Photo und copyright Michael Hassler

VIII - IX, Zwergstrauchheiden, Skipisten, Böschungen, Borstgrasrasen
                 Schirmeck, Champ du Feu, Elsass (Michael Hassler 23.09.2012)

Synonyme:
Lycopodium oellgaardii (Stoor et al.) B. Bock (Name in der Flora Italiana und Flora Gallica)
Diphasiastrum x oellgaardii Stoor et al.

English name:
Oellgaard's Clubmoss

Nom francais:
Lycopode d'Øllgaard

Nome italiano: 
Licopodio di Oellgard

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Gefährdung in Deutschland:
1 (vom Aussterben bedroht)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany
France, Italy
Denmark, Czech Republic

Pflanze steht in allen Merkmalen zwischen Diphasiastrum alpinum und Diphasiastrum complanatum. Wahrscheinlich aus dem Bastard der beiden genannten Arten entstanden. Die Art wurde erst 1996 zum ersten Mal beschrieben.

Etymologie:
- Diphasiastrum: Diphasium-ähnlich (Diphasium ist der alte Name der Flachbärlappe und bedeutet "2 Klassen", wahrscheinlich weil es 2 Arten von Blättchen gibt)
- oellgaardii: benannt nach Benjamin Oellgaard (1943 - ), dänischer Botaniker

 

 

 

Pflanze 8 - 18 cm groß, blaugrün
Kriechende Hauptachse meist oberirdisch


Photo und copyright Michael Hassler

Sporenträger +/- ungestielt, selten kurz gestielt, 1 - 2,5 cm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Sterile Sprosse abgeflacht, blaugrün


Photo und copyright Michael Hassler

Seitenblätter +/- gerade


Photo und copyright Michael Hassler