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Unterarten von Pastinaca sativa

Pflanze durch Behaarung graugrün
Stängel rundlich oder undeutlich gefurcht
Dolden 5 - 8- strahlig
> 1


Photo und copyright Peter Emrich

Pflanze hellgrün oder gelbgrün
Stängel ungleich scharf gerippt, 
Dolden 9 - 20- strahlig
> 2

 

1     Enddolden 5- 8- strahlig


Verkahlender Pastinak 
(Pastinaca sativa ssp. urens)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Äcker, Ruderalstellen, Bahnhöfe
                Trier, Koblenz (dort teiilweise häufiger als ssp sativa)
                Schwäbische Alb
                Allgäu

Synonyme:
Brenn- Pastinak
Pastinaca opaca Hornem., 
Pastinaca urens Req. ex Godr.

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut W-Pfalz, Saarland, Oberpfalz, Ruhrgebiet; Einzelfunde O-Baden-Württemberg, Z-Franken, Süderbergland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: D (Datenlage unzureichend), Bayern: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: Neophyt, Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:

 

 

Pflanze 30 - 140 cm groß


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Stängel durch feine Haare grau erscheinend


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel rundlich oder undeutlich gefurcht


Photo und copyright Peter Emrich

Dolden 5 - 8- strahlig, längster Doldenstrahl 5 cm


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Stängelblätter einfach gefiedert, Blattabschnitte breit, stumpf


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

 

 

2     Enddolden 9 - 20- strahlig

Stängel, Blattstiele, Blattoberseite und Doldenstrahlen spärlich mit kurzen abstehenden Haaren, Blattabschnitte schmal, zugespitzt
Häufigste Unterart
> 3

Ganze Pflanze dicht mit langen, stark gebogenen grauen Haaren
Blattabschnitte breit, stumpf
Seltene Unterart
> 4


Photo und copyright Michael Hassler

 

3      Stängel mit kurzen Haaren


Gewöhnlicher Pastinak 
(Pastinaca sativa ssp. sativa)

VII - IX, Wiesen, Wegränder, Ruderalstellen
                verbreitet z.B. 
                Fahrradweg Günzburg -
                Burgau

Häufigste Unterart

Synonyme:
Pastinaca fleischmannii Koch, 
Pastinaca sativa var. hortensis Ehrh.

English name:
Wild Parsnip

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, Norden zerstreut 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Sardinia, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Netherlands, Hungary, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia, Turkey, European Turkey, Lebanon,

Eingebürgert in:
*Portugal, 
*Denmark, *Finland, *Ireland,  *Norway, *Sweden,
*Australia, *Peru, *Java, *Jamaica, *Transvaal, *Cape, *Haiti, *Dominican Republic, *Chile, *Uruguay, *Argentina, *Mexico, *Ecuador, *China, *Burma, *Alaska, *USA, *Canada

Es gibt 2 Variationen:
-
Wiesen-Pastinak (Pastinaca sativa ssp. sativa var. pratensis): Wildform

- Gemüse-Pastinak (Pastinaca sativa ssp. sativa var. sativa): Mehrere Zuchtsorten; die Wurzeln sind stark vergrößert und können als Gemüse verzehrt werden
 

 

 

Pflanze 30 - 140 cm groß

Dolden 9 - 20- strahlig, (schwache Pflanzen können auch weniger Strahlen aufweisen), längster Doldenstrahl bis 10 cm

Stängel kantig gefurcht, angedrückt behaart oder spärlich mit kurzen abstehenden Haaren

Stängelblätter einfach gefiedert, Blattabschnitte schmal, vorne +/- zugespitzt

 

 

4     Stängel weich zottig mit langen, gebogenen grauen Haaren


Zottiger Pastinak 
(Pastinaca sativa ssp. sylvestris)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Wiesen
                Garchinger Heide

Diese Unterart wird von einigen Autoren nicht als eigenständige Sippe anerkannt, sondern als Übergang oder Bastard zwischen ssp sativa (kantig gefurchter Stängel) und ssp urens (grauhaarig, Blattabschnitte breit und stumpf).

Synonyme:
Pastinaca sativa var. sylvestris (Mill.) DC., 
Pastinaca sylvestris Mill. 

Verbreitung in Deutschland:
Einzelfunde Oberpfalz, S-Frankenalb

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

 

 

 

 

Pflanze 30 - 140 cm groß

Dolden 9 - 20- strahlig

Stängel kantig gefurcht, weich zottig
mit langen gebogenen, grauen Haaren


Photo und copyright Michael Hassler

Stängelblätter einfach gefiedert, Blattabschnitte breit, stumpf