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Arten der Artengruppe Ranunculus montanus agg

Grundblätter nicht bis zum Grund eingeschnitten
Fruchtschnabel bis 1/2 so lang wie die Frucht
Stängelblattzipfel 3 - 8 mal so lang wie breit
in Deutschland nur in den Alpen
> 1

Grundblätter fast bis zum Grund eingeschnitten
Fruchtschnabel kurz
Stängelblattzipfel linealisch, 8 - 16 mal so lang wie breit
Verbreitung in Deutschland: Schwäbische Alb, Bayerischer Wald, Alpen
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Photo und copyright Andrea Moro

      

1     Stängelblattzipfel  3 - 8 mal so lang wie breit

Blattunterseite angedrückt und zerstreut behaart
Stängelblattzipfel in oder über der Mitte am breitesten, häufige alpine Art
> 2

Blattunterseite dicht abstehend behaart
Stängelblattzipfel  im unteren Drittel
am breitesten, 
seltene alpine Art
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Photo und copyright Julia Kruse

                                      

2      Stängelblattzipfel in oder über der Mitte am breitesten


Berg Hahnenfuß
 (Ranunculus montanus)

V – IX, Moorwiesen, Alpine Weiden, Gesteinsschutt
             in den Alpen verbreitet
             Garten Grainau
             Hellengerst
             Iseler
             Nebelhorn

Synonyme:
Ranunculus geranifolius

English name:
Mountain Buttercup

Verbreitung in Deutschland:
Alpen und Voralpenland verbreitet, sehr selten Südschwarzwald 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), 
Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
France, Italy, former Yugoslavia

 

 

 

 

 

Pflanze 5 - 25 cm groß
niederliegend, aufsteigend oder aufrecht,
1 - 3- blütig

Kronblätter abgerundet

Stängel anliegend behaart oder kahl

25 - 50 Früchtchen,
Schnabel 1/6 - 1/4 so lang wie der Rest des Früchtchens, etwas abstehend

Stängelblattabschnitte 3 - 8 mal so lang wie breit
in oder über der Mitte am breitesten

Grundblätter 3- teilig, bis zu 2/3 eingeschnitten, Seitenabschnitte bis zur Mitte 2- teilig, gezähnt

Blattunterseite kahl oder angedrückt behaart

Noch gefaltete junge Blätter  aufrecht

Rhizom oben kahl, walzförmig oder knotig mit dünnen Zwischenabschnitten, mit fleischigen Wurzeln

 

 

 

3      Stängelblattzipfel im unteren Drittel am breitesten


Grenier Hahnenfuß
 (Ranunculus villarsii)


Photo und copyright Julia Kruse

V – IX, Moorwiesen, Alpine Weiden, Gesteinsschutt
             Oberstdorf, Wildgundkopf, Rauheck
             Kegelkopf

Synonyme:
Ranunculus grenieranus
Ranunculus lapponicus

English name:

Verbreitung in Deutschland:
Sehr Selten westliche (Allgäuer) Alpen (Oberstdorf) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: R (sehr selten), 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
France, Italy

 

 

 

 

Pflanze 5 - 25 cm groß
aufrecht,
1 - 3- blütig


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter abgerundet, 
Kelchblätter anliegend, behaart


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel rund, seidig behaart


Photo und copyright Julia Kruse

25 - 50 Früchtchen, Schnabel 1/6 - 1/4 so lang wie der Rest des Früchtchens, etwas abstehend


Photo und copyright Julia Kruse

Stängelblätter 3 -  8 mal so lang wie breit
im unteren Drittel am breitesten


Photo und copyright Julia Kruse

Grundblätter 3- teilig, zu 70 - 80 % eingeschnitten


Photo und copyright Julia Kruse

Blattunterseite dicht abstehend behaart


Photo und copyright Julia Kruse

Noch gefaltete junge Blätter  aufrecht

Rhizom oben kahl

 

 

 

4      Stängelblattzipfel  8 - 16 mal so lang wie breit

Kronblätter etwas ausgerandet
Noch gefaltete junge Blätter nach unten geknickt
Grundblattunterseite angedrückt behaart
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Photo und copyright Michael Hassler

Kronblätter abgerundet
Noch gefaltete junge Blätter  aufrecht
Grundblattunterseite kahl
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Photo und copyright Andrea Moro

                                                                                              

5       Grundblattunterseite angedrückt behaart


Gebirgs- Hahnenfuß
 (Ranunculus breyninus)


Photo und copyright Michael Hassler

V – IX, Steinschuttfluren, Trockenrasen
              Trochtelfingen
              Pfronten, Landsberg

Synonyme: 
Rax- Hahnenfuß, Hornschuch- Hahnenfuß, Vorland- Gebirgs- Hahnenfuß
Ranunculus oreophilus, Ranunculus hornschuchii
Ranunculus acutidentatus Rupr.; Ranunculus acutilobus Ledeb.; Ranunculus balcanicus Kummerle & Javorka; Ranunculus breynii J. F. Gmel.;  Ranunculus makaschwilii Kemul.-Nath.; Ranunculus montanus ssp. hornschuchii (Hoppe) Vollmann; 

English name:

Nome italiano:
Ranuncolo orofilo

Verbreitung in Deutschland:
Sehr lokal SW-Schwäbische Alb, westliches Voralpenland, 
Westliche (Allgäuer) Alpen; sehr selten Bayerischer Wald

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), 
Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), 
Bayern: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, Albania,  
former Czechoslovakia, Poland, Romania, Ukraine, Crimea, Caucasus / Transcaucasus, Turkey, Iran

 

 

 Pflanze 5 - 20 cm groß
1 - 3- blütig


Photo und copyright Michael Hassler

Kronblätter schwach ausgerandet,
Blütenboden auch unten behaart


Photo und copyright Michael Hassler

35 - 70 Früchtchen mit anliegendem, kurzen Schnabel

Stängelblätter klein (2 cm), mit 3 - 5 linealischen Zipfeln


Photo und copyright Michael Hassler

Grundblätter bis fast zum Grund 3- teilig, seitliche Abschnitte bis zur Mitte 2- teilig, Blattzähne 3-eckig, scharf zugespitzt, Grundblattunterseite angedrückt behaart


Photo und copyright Michael Hassler

Noch gefaltete junge Blätter nach unten geknickt


Photo und copyright Michael Hassler

Rhizom oben mit bis zu 4 mm langen Haaren besetzt

 

 

6     Kronblätter abgerundet


Kärntner Hahnenfuß
 (Ranunculus carinthiacus)


Photo und copyright Andrea Moro

V – IX, Wiesen, Weiden, Trockenrasen
              Irndorf
              Blaubeuren, Schelklingen

Synonyme:
Ranunculus montanus ssp. carinthiacus (Hoppe) Hegi; 
Ranunculus velebiticus (Degen) Trinajstic

English name:
Carinthian Buttercup

Verbreitung in Deutschland:
Mittlere Schwäbische Alb

Gefährdungsgrad in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), 
Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, 
Bulgaria

 

 

 

Pflanze 5 - 20 cm groß
1 - 3- blütig

 

Kronblätter abgerundet, Kelchblätter anliegend, behaart
Stängel ungefurcht, angedrückt behaart

 

Blütenboden nur im oberen Teil behaart

25 - 50 Früchtchen
Schnabel der Früchtchen sehr kurz, anliegend

Stängelblatt sitzend, bis fast zum Grund in 3, 5 oder 7 schmal linealisch Abschnitte geteilt, Abschnitte 8 - 16 mal so lang wie breit


Photo und copyright Andrea Moro

Grundblätter bis zum Grund 3- teilig, kahl, etwas glänzend
seitliche Abschnitte bis über die Mitte 2- teilig


Photo und copyright Andrea Moro

Rhizom oben kahl