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Gattung: Moosbeere (Oxycoccus)

Zur Gattung gehören  4 Arten. 
Die Gattung wird oft auch als Untergattung der Gattung Vaccinium behandelt.

Stängel fadenförmig, niederliegend, Blätter spitz, umgerollt
Blüten immer endständig
> 1

Stängel bogig aufsteigend, dicht beblättert, Blätter stumpf, nicht umgerollt
Blütenstandsachse mit einem Laubtrieb endend
> 2

                                   

1     Stängel fadenförmig, niederliegend


Gewöhnliche Moosbeere
(Oxycoccus palustris)

VI - VIII, Hochmoore
                 Taufachmoos
                 Pfronten Moor
                
Haspelmoor

Zu den Unterarten

Synonyme:
Andere Namen:
Vaccinium oyxcoccos
Oxycoccus palustris
Oxycoccus quadripetalus
Oxycoccus hagerupii

English name:
Common Cranberry

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet Ostfriesland, Z-Niedersachsen, Schleswig-Holstein; zerstreut Niederrhein, Alpen, Alpenvorland, Mittelgebirge (Schwarzwald, Bayerischer Wald, Erzgebirge, Thüringer Wald, Eifel, Hunsrück, Harz), Z-Franken; selten Süderbergland, Pfälzerwald, Rhön, Vogelsberg, Odenwald 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 3 (gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
France, Italy, former Yugoslavia, 
Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia, Sweden, Siberia, Russian Far East, Japan, Kuril Isl., China, Alaska, USA, Canada, Greenland, St. Pierre et Miquelon

 

 

 

Pflanze 2 - 6 cm groß

Blüten immer endständig
Blütenblätter mit 4 oder 5 zurückgeschlagenen Zipfeln

Vorblätter klein, rot, in der Mitte des Blütenstiels,

Blütenstiel je nach Unterart behaart oder kahl

Blätter spitz, 4 - 8 mm lang

Blätter meist locker stehend, am Rand umgerollt

Stängel fadenförmig, niederliegend
Beeren 5 - 10 mm breit, gelb bis rot

 

 

2     Stängel bogig aufsteigend


Großfrüchtige Moosbeere
(Oxycoccus macrocarpos)

VI , Hochmoore
       Haspelmoor

Synonyme:
Kranichbeere
Vaccinium macrocarpon

English name:
Cranberry

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt
Einzelfunde Niedersachsen, Sachsen, Thüringer Wald, Nordschwarzwald, Nordrhein-Westfalen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: unbeständig, Hamburg: R (sehr selten), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 4 (potentiell gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Canada, USA

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland
*Netherlands (Terschelling und Vlieland), *England

Die Pflanzen werden in den USA in riesigen Mengen angebaut (Cranberries)
Cranberrysaft wird zur Behandlung von Harnwegsinfektionen eingesetzt. In der Küche werden Cranberries in Salaten, Suppen und als Backzutat verwendet

Es sind ca. 130 Sorten im Handel z.B.
Red Star, Ben Lear, Early Black, Howes, McFarlin und Searles

 

 

Pflanze 15 - 80 cm groß

strauchartig

Blütenstandsachse immer mit einem Laubtrieb endend

Blütenblätter mit 4 oder 5zurückgeschlagenen Zipfeln

Vorblätter grünlich, dicht unter der Blüte
Blütenstiel behaart

Stängel bogig aufsteigend, dicht mit Blättern besetzt

Blätter stumpf, 6 - 18 mm lang, in der Mitte am breitesten, Blattränder nicht umgerollt

Beeren 10 - 20 mm breit, gelb bis rot