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Gattung: Strohblume (Helichrysum)

Zur Gattung gehören ca. 500 Arten, in Europa 16 Arten

Köpfchen mit Zungenblüten
Blätter beiderseits grün, kahl oder schwach behaart, unterseits drüsig- klebrig, bis 3 cm breit
> 1


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Köpfchen nur mit Röhrenblüten
Blätter beiderseits weißwollig
> 2

 

1     Blätter beiderseits grün, kahl oder schwach behaart


Garten- Strohblume
(Helichrysum bracteatum)


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

VII - VIII, Zierpflanze
                   

Synonyme:
Xerochrysum bracteatum, Bracteantha bracteata

English name:
Strawflower, Golden Everlasting, Paper Daisy

Verbreitung in Deutschland:
Häufige einjährige, meist aus Samen gezogene Gartenpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Australien

Viele Sorten:
'Monstrosum': Köpfe verschiedenfarbig, bis 8 cm im Durchmesser
'Nanum': nur 30 bis 50 groß
'Prinzess of Wales': Mit goldgelben Blüten

Die Pflanze wird oft zur Herstellung von Trockensträußen verwendet. Wegen ihrer guten Haltbarkeit als Trockenblume wurde die Strohblume im England des 19. Jahrhunderts als sogenannte "Immortelle" zu einem Symbol der Unsterblichkeit.

 

 

 

Pflanze 40 - 100 cm groß

 

Köpfchen 1,5 - 5 cm im Durchmesser, einzeln endständig auf langen Zweigen
Blüten und Hüllblätter bei der Wildform goldgelb, bei Sorten auch orange, rot, rosa oder violett


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Blätter beiderseits grün, kahl oder schwach behaart, unterseits drüsig- klebrig, bis 3 cm breit

 

 

 

2     Blätter beiderseits weißwollig

Blätter mehr als 2 mm breit, lanzettlich
> 3

Blätter schmaler als 2 mm, linealisch
> 4

 

3     Blätter mehr als 2 mm breit, lanzettlich


Sand- Strohblume
(Helichrysum arenarium)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Trockenrasen
                  Sandhausen
                  Botanischer Garten Ulm

                  Mannheim

Synonyme:
Gnaphalium arenarium

English name:
Yellow Everlasting Daisy

Verbreitung in Deutschland:
Osten im Flachland zerstreut bis mäßig häufig, selten nördliche Oberrheinebene, Rhein-Main, Z-Franken, O-Niedersachsen, Schleswig-Holstein; restliche Mitte und Nordwesten praktisch nur Altfunde, fehlt S-Baden-Württemberg, S-Bayern 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3- (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 2 (stark gefährdet), Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: 3 (gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
France, Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, 
Norway, Sweden, Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg,  Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, N-Caucasus, Siberia, W-Kazakhstan, China, Mongolia, Turkey, Iran, Iraq, Syria

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß
weißfilzig


Photo und copyright Michael Hassler

Köpfchen 6 - 7 mm breit, in dichter Schirmrispe
Blüten zitronengelb oder orange

Die unteren Blätter länglich eiförmig, 4 - 8 mm breit

Blätter beiderseits weißfilzig

 

 

4     Blätter schmaler als 2 mm, linealisch

Ungeöffnete Blüten spitz
Hülle 2 - 4 mm breit, zylindrisch, länger als breit
> 5


Ungeöffnete Blüten stumpf
Hülle 4 - 6 mm breit, halbkugelig, breiter als lang
> 6


Photo und copyright Paul Busselen

 

5     Ungeöffnete Blüten spitz, Hülle 2 - 4 mm breit, zylindrisch, länger als breit


Italienische Strohblume
(Helichrysum italicum)

VII - VIII, Zierpflanze
                   Gundelfingen, Wohlhüter Gartenland
                   Monterosso, Cinque Terre 27.05.2015
                   

Synonyme:
Currykraut
Gnaphalium angustifolium Loisel.; Gnaphalium angustissimum Mill.; Helichrysum angustissimum Grande; Gnaphalium chrysocomum Mill.; Gnaphalium italicum Roth; Gnaphalium rosmarinifolium Salzm. ex Nym.; Gnaphalium siculum Tineo; Gnaphalium stoechas Sibth. & Sm.; Helichrysum angustifolium DC.; Helichrysum angustifolium DC. var. numidicum Pomel; Helichrysum argyreum Jord. & Fourr.; Helichrysum stoechas ssp. numidicum Batt.; Helichrysum numidicum Pomel

English name:
Curry Plant

Nome italiano: 
Perpetuini d'Italia

Verbreitung in Deutschland:
Nur als Zier- und Gewürzpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Montenegro, Greece, Greek Aegaean Isl., Crete
Bulgaria, Morocco, Algeria, Turkey, Cyprus

Die Blätter können als Gewürz verwendet werden, welches nach Curry schmeckt

 

 

 

Pflanze 25 - 40 cm groß
weißfilzig, am Grund verholzend
stark aromatisch riechend und schmeckend


Photo und copyright Andrea Moro

Köpfchen in dichter Schirmrispe


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten zitronengelb bis orange


Photo und copyright Andrea Moro

Ungeöffnete Blüten spitz

Hülle 2 - 4 mm breit, zylindrisch, länger als breit

Blätter schmaler als 2 mm, linealisch, am Rand umgerollt

 

 

6     Ungeöffnete Blüten stumpf, Hülle 4 - 6 mm breit, halbkugelig, breiter als lang


Mittelmeer- Strohblume
(Helichrysum stoechas)

IV - VII, Felsen, Sandküsten, Garigues
                Toraino- Höhlen, Italien
                Saintes Maries de la Mer, Plage Est

Synonyme:
Strauchige Strohblume
Helichrysum decumbens Camb.; Gnaphalium decumbens Lag.; Gnaphalium rupestre Poir. ex Nym.; Helichrysum biterrense Coste & Mouret; Helichrysum stoechadense St. Lag.; Gnaphalium arenarium Aubry ex DC.; Gnaphalium citrinum Lam.; Gnaphalium collinum Salisb.; Gnaphalium siculum Tenore; Gnaphalium stoechas L.; Helichrysum algarbiensis Jord. & Fourr.; Helichrysum brachycladum Jord. & Fourr.; Helichrysum citrinum Buh.; Helichrysum citrinum Nym.; Helichrysum collinum Jord. & Fourr.; Helichrysum flexiramum Jord. & Fourr.; Helichrysum lanuginosum Dulac; Helichrysum lutescens Jord. & Fourr.; Helichrysum maritimum Jord. & Fourr.; Helichrysum monspeliense Jord. & Fourn.; Helichrysum olonnense Jord. & Fourr.; Helichrysum parvulum Jord. & Fourr.; Helichrysum rigens Jord. & Fourr.; Helichrysum sabulosum Jord. & Fourr.; Helichrysum staechas DC.; Helichrysum syncladum Jord. & Fourr.; Helichrysum stoechas var. argentatum P.C. Palau y Ferrer

English name:
Goldy Locks

Nome italiano: 
Perpetuini profumati

Verbreitung in Deutschland:
Selten als Zierpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares (Ibiza & Formentera, Mallorca, Menorca), Andorra, France, Monaco, Corsica, Sicily, Italy, 
Morocco

 

 

 

Pflanze 10 - 50 cm groß
weißfilzig, am Grund verholzend
wenig aromatisch riechend und schmeckend


Photo und copyright Paul Busselen

Köpfchen in dichter Schirmrispe

Ungeöffnete Blüten stumpf
Hülle 4 - 6 mm breit, halbkugelig, breiter als lang


Photo und copyright Paul Busselen

Blüten kräftig gelb


Photo und copyright Paul Busselen

Hüllblätter glänzend, häutig, drüsenlos

Blätter schmaler als 2 mm, linealisch, am Rand umgerollt