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Unterarten von Leontodon hispidus

Krone hellgelb
Blätter mit Gabelhaaren, deren Schaft 5 - 10 mal so lang wie Schenkel ist, Schenkel meist ankerartig zurückgebogen
Alpenpflanze
> 1

 

Krone gelb
Blätter kahl oder mit Gabelhaaren, deren Schaft 1 - 3 mal so lang wie die Schenkel sind, Schenkel nie zurückgebogen

> 2

 

1     Krone hellgelb


 Alpiner Rauer Löwenzahn
Leontodon hispidus ssp. dubius

 

VI - X, Alpine Steinschuttfluren
            Berchtesgaden

Synonyme:
Leontodon dubius (Hoppe) Rchb., 
Leontodon hispidus var. alpestris DC., Leontodon hispidus var. alpicola Chenevard, Leontodon hispidus ssp. alpinus (Jacq.) Finch & P. D. Sell, Leontodon scaber Miel. ex Hoppe 

English name:

Verbreitung in Deutschland:
Selten Berchtesgadener & Chiemgauer Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria , Germany, 
France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia

 

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß

Krone +/- hellgelb

Blätter ledrig derb, mit Gabelhaaren, deren Schaft 5 - 10 mal so lang wie Schenkel ist, Schenkel meist ankerartig zurückgebogen

Blattstiele und Stängelbasis grün

Stängel oben stark verdickt

 

 

 

2     Krone gelb

Blätter meist kahl, tief fiederteilig, Blattzipfel meist mehrfach länger als breit, 
Blattstiel +/- rot überlaufen
Alpenpflanze
> 3

Blätter kahl oder behaart, fiederteilig bis fast ganzrandig, Blattzipfel kaum länger als breit, 
Blattstiel grün

> 4

       

 

3     Blattzipfel meist mehrfach länger als breit, Blattstiel +/- rot überlaufen


 Hainlattichblättriger Rauer Löwenzahn
Leontodon hispidus ssp. hyoseroides

VI - X, Alpine Steinschuttfluren
             Botanischer Garten Tübingen
             Linderhof, Oberammergau
             Berchtesgaden

Synonyme:
Glatter Schutt- Löwenzahn
Schlitzblatt- Löwenzahn
Leontodon hispidus
Leontodon glaber Vukot.; Apargia dubia Willd.; Apargia ericetorum Richt.; Apargia guestphalica Boenning. ex Reichb.; Apargia heterophylla Moench; Apargia hispida Willd.; Apargia incana Mart.; Apargia intermedia Schult. ex Steud.; Apargia livida Moench; Hedypnois hispida Sm.; Hieracium alpinum Luce; Hieracium aureum Hort. Genev. ex Schlecht.; Hieracium incanum Steph.; Hyoseris aculeata Pers.; Hyoseris radiata Luce; Leontodon crispus DC. ex Nym.; Leontodon dubius Reichb.; Leontodon longifolius Schur; Leontodon permiatus Schur; Leontodon proteiformis Vill.; Leontodon protheiformis Balb. ex Pers.; Hieracium proteiforme E. H. L. Krause; Leontodon recognitus Monn.; Leontodon setosus Schur; Leontodon tenorii Nym.

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Alpen, abgeschwemmt am Lech, SW-Schwäbische Alb, Hegau 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy, Slovenia
Liechtenstein, Slovakia, 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß

Krone gelb

Blätter meist kahl, +/- tief fiederteilig

Blattzipfel meist mehrfach länger als breit, spitz

Blattstiel +/- rot überlaufen, +/- kahl, dem Boden anliegend

 

 

4     Blätter fiederteilig bis fast ganzrandig, Blattzipfel kaum länger als breit


Gewöhnlicher Rauer Löwenzahn
(Leontodon hispidus ssp. hispidus)

VI - X, Halbtrockenrasen, Wiesen, Ruderalstellen
             Wehringer Heide
             Günzburg, Schurrseen

Synonyme:
Wiesen- Löwenzahn, Steifhaariger Löwenzahn

Früher wurden weitere Unterarten beschrieben, die jetzt in die ssp hispidus eingegliedert sind:
- Leontodon hispidus ssp. danubialis bzw. Leontodon danubialis Jacq., 
Diese Varietät hat  kahle Blätter und eine +/- kahle Hülle
- Leontodon hispidus ssp. glabratus
- Leontodon hispidus ssp. opimus
- Leontodon hispidus ssp. hastilis bzw. Leontodon hastilis L., 
- Leontodon hispidus ssp. pseudocrispus bzw. Leontodon pseudocrispus Bisch., 

English name:
Rough Hawkbit

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber Norden zerstreut, Nordwesten selten oder fehlend 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 3 (gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Andorra, France, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece, 
England, Channel Isl., Ireland, Ireland/Northern Ireland, Norway, Sweden, Finland,  Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Anatolia, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, N-Caucasus, Transcaucasus,
*Falkland Isl., *Canada, *USA

 

 

 

Pflanze 30 - 70 cm groß

Krone goldgelb

Hüllblätter dicht behaart oder kahl

   

Blätter kahl oder behaart, fiederteilig bis fast ganzrandig, Blattzipfel kaum länger als breit, Blattstiel grün

  

Blätter mit Gabelhaaren, deren Schaft 1 - 3 mal so lang wie die Schenkel sind, Schenkel nie zurückgebogen