Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Bocksbart - Blüten gelb

Hülle allmählich in den Stängel übergehend, Stängel unter dem Körbchen deutlich verdickt
> 1

Hülle vom Stängel abgesetzt, Stängel unter dem Körbchen nicht verdickt
> 2

                                   

1       Hülle allmählich in den Stängel übergehend, Stängel unter dem Körbchen deutlich verdickt


Großer Bocksbart
(Tragopogon dubius
Scop.)


Photo und copyright Michael Hassler

V - VII, Bahnhöfe, Ruderalstellen
              Mertingen
              Gundelfingen, Bahnhof
              Riegel im Kaiserstuhl, Bahnhof
              Günzburg, Radweg nach Nornheim (08.06.2018)

Synonyme:
Tragopogon majus Jacq
Tragopogon baylei Lecoq & Lamotte; Tragopogon campestris Bess.; Tragopogon dubius ssp. campestris (Besser) Hayek; Tragopogon elatus Salisb.; Tragopogon livescens Bess.; Tragopogon afghanicus K. H. Rechinger & Koeie; 

English name:
Western Goat's-beard, Yellow Salsify

Nom francais:
Salsifis douteux, Salsifis majeur

Nome italiano: 
Barba di becco a tromba

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Sachsen-Anhalt, Brandenburg, N-Sachsen, N-Thüringen, nördliche Oberrheinebene, Kraichgau/Stromberg; zerstreut südliche Oberrheinebene, Pfalz, Schleswig-Holstein, Mainfranken; Restgebiet selten bis sehr selten, fehlt Alpen und Alpenvorland sowie Schleswig-Holstein 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: R (sehr selten) [Neophyt], Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Festland) Ionian Isl, Crete, Kiklades, East Aegean Isl, 
Sweden, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary,  Romania, Bulgaria, European Turkey, Latvia, Lithuania, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, N-Caucasus, Transcaucasus, China, Kazakhstan, Turkey, Saudi Arabia, Jammu & Kashmir, India, Bhutan, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, 

Eingebürgert in:
*Australia, *Transvaal, *Oranje Free State, *Natal, *Cape, *Norfolk Isl., *Argentina, *Canada, *USA

 


              

 

Pflanze 30 - 60 cm groß

Hülle allmählich in den Stängel übergehend, Stängel unter dem Körbchen deutlich verdickt
Köpfchen mit 8 - 12 Hüllblättern ca. 3 cm langen Hüllblättern, 

Hüllblätter deutlich länger als die Zungenblüten

Blüten gelb, Staubbeutel braun

Köpfchen zur Fruchtzeit stark vergrößert, Früchte ca. so lang wie der Schnabel

Pappus federig

Früchte schuppig

Blätter lineal- lanzettlich, ganzrandig, am Grunde etwas stängelumfassend

 

 

2       Hülle vom Stängel abgesetzt, Stängel unter dem Körbchen nicht verdickt

Köpfchen 5 - 7 cm im Durchmesser
Staubbeutel gelb- braun- längsgestreift
> 3

Köpfchen 2 - 4 cm im Durchmesser
Staubbeutel braun oder im unteren Teil gelb, im oberen Teil braun
> 4

 

3        Köpfchen groß, Staubbeutel gelb- braun- längsgestreift


Orientalischer Bocksbart
(Tragopogon orientalis
L.)

V - VII,  Wiesen
               Günzburg Auwald Leibi
               Günzburg, Mittlere Riedsiedlung
               Holzmaden
               Schopfloch
               Hurlacher Heide
               Gundelfinger Moos

Synonyme:
Tragopogon pratensis ssp. orientalis (L.) Celak.

English name:
Showy Goat's-Beard

Nom francais:
Salsifis d'Orient

Nome italiano:
Barba di becco orientale

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Baden-Württemberg (außer Schwarzwald), S-Franken, Bayern südlich Donau; zerstreut Sachsen-Anhalt, N-Thüringen, Sachsen entlang Elbe; sehr zerstreut Brandenburg, Niederrhein; Einzelfunde Nordrhein-Westfalen, Saarland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: Neophyt, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, W- Centra,, N- Central, N- East), 
England, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Anatolia, Latvia, Lithuania, Belarus, Moldova, Ukraine, NEuropean Russia, W-Siberia, C-Asia, Jammu & Kashmir, China

Eingebürgert in:
*C-Siberia, *Russian Far East, 

 

 

Pflanze 20 - 70 cm groß

Blüten gelb, Köpfchen 5 - 7 cm im Durchmesser, oft etwas "zerfleddert"

Staubbeutel gelb- braun- längsgestreift

Hülle +/- kugelig, +/- behaart, deutlich vom Stängel abgesetzt
Hüllblätter kürzer oder ca. so lang wie die Blütenblätter, 2-reihig, alle gleich lang

Früchte mit federigem Pappus

Schnabel ca. so lang wie die Frucht, reife Frucht +/- schuppig

Blätter lineal- lanzettlich, ganzrandig, am Grund verbreitert, halbstängelumfassend

 

 

4     Köpfchen klein, Staubbeutel braun oder braun/gelb

Hüllblätter deutlich länger als die Blütenblätter, oft rosa berandet
Köpfchen 2 - 3 cm im Durchmesser
> 5

Hüllblätter so lang wie die Blütenblätter, grün oder rosa berandet
Köpfchen 3 - 4 cm im Durchmesser
> 6

 

5       Hüllblätter deutlich länger als die Blütenblätter


Kleinköpfiger Bocksbart
(Tragopogon minor
Mill.)

V - VII, Ruderalstellen, Bahnhöfe
              Bahndamm Leipheim
              Bahnhof Höchstädt
              Münsingen, Beutenlay

Synonyme:
Tragopogon pratensis ssp. minor (Mill.) Hartm.

English name:
Yellow Goatsbeard

Nom francais:
Petit Salsifis

Nome italiano: 
Barba di becco minore

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut S-Frankenalb, Z-Sachsen, SO-Niedersachsen; selten Baden-Württemberg, Pfalz, Z-Sachsen-Anhalt; Einzelfunde im Restgebiet, fehlt Nordosten, Nordrhein-Westfalen, Alpen, Alpenvorland, höheren Mittelgebirgen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: Neophyt, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: Neophyt, Niedersachsen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: Neophyt, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany,  Switzerland,
Spain, France,  Italy, 
England, Norway, Sweden, Denmark, Luxembourg, Ireland/Northern Ireland,Czech Republic

 

 

 

Pflanze 20 - 100 cm groß

Köpfchen 2 - 3 cm im Durchmesser
Hüllblätter deutlich länger als die Zungenblüten

Hüllblätter oft rosa berandet
Staubbeutel entweder vollständig braun oder unten gelb, oben braun

Hülle +/- kugelig, +/- behaart, deutlich vom Stängel abgesetzt

Stängel mit Milchsaft, der beim Eintrocknen schwarz wird

Blätter lineal lanzettlich, ganzrandig, am Grunde halbstängelumfassend

 

 

6     Hüllblätter so lang wie die Blütenblätter


Wiesen- Bocksbart
(Tragopogon pratensis
L.)

V - VII, Wiesen, Wegränder, Trockenrasen
               Machtolsheim
               Münsingen
               Nordhalben

Synonyme:
Tragopogon pratensis ssp pratensis L.
Tragopogon grandiflorus Saut., Tragopogon orientalis ssp. grandiflorus (Saut.) Rändel, Tragopogon orientalis ssp. leiocarpus (Saut.) Trnka, Tragopogon pratensis var. grandiflorus (Saut.) Beger 

English name:
Meadow Salsify, Meadow Goat's-Beard

Nom francais:
Salsifis des prés

Nome italiano:
Barba di becco comune

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber regional zerstreut, Schleswig-Holstein nur Einzelfunde, südlich der Donau selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece, 
England, Norway, Sweden, Finland, Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Turkey, Kazakhstan,  Liechtenstein, Poland, Czech Republic, Slovakia, Bulgaria, European Turkey, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Ukraine, NEuropean Russia

Eingebürgert in:
*Argentina, *Haiti, *Tierra del Fuego, *Canada, *USA

 

 

 

Pflanze 30 - 100 cm groß

Köpfchen 3 - 4 cm im Durchmesser
obere Hälfte der Staubbeutel braun, untere Hälfte gelb gefärbt

Hüllblätter in etwa so lang wie die Blütenblätter, meist grün berandet