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Tanacetum- Blüten nur mit gelben Röhrenblüten, ohne Zungenblüten

Blätter gefiedert oder fiederteilig
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Blätter ungeteilt
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Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

 

1       Blätter gefiedert oder fiederteilig


Rainfarn
(Tanacetum vulgare)

VII - IX, Wegränder, Ruderalstellen
               verbreitet z.B.
               Günzburg

Synonyme:
Chrysanthemum vulgare
Chamaemelum tanacetum E. H. L. Krause; Chrysanthemum asiaticum Worosch.; Chrysanthemum boreale B. Fedtsch.; Chrysanthemum tanacetum Karsch non Vis.; Pyrethrum vulgare (L.) Boiss.; Tanacetum alpestre Pall. ex Ledeb.; Tanacetum boreale Fisch.; Tanacetum boreale Fisch., DC.; Tanacetum crispum Steud.; Tanacetum elatum Salisb.; Tanacetum officinale Gueldenst. ex Ledeb.; Tanacetum officinarum Crantz; Tanacetum sibiricum Falk; Tanacetum siculum P. G. Strobl; Tanacetum umbellatum Gilib.; Tanacetum vulgare L. ssp. boreale (Fisch. ex DC.) A. & D. Löve; Tanacetum vulgare ssp. boreale (Fisch. ex DC.) Kuvajev; Tanacetum vulgare var. crispum DC.

English name:
Common Tansy

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Andorra, France, Corsica, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece, 
England, Channel Isl., Norway, Sweden, Finland, Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein,  Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, European Turkey, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, N-Caucasus, Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, China, Japan, Sakhalin, Kazakhstan, Korea, Mongolia, 

*Ireland, *Northern Ireland, *Iceland, *Faeroe Isl., *South Australia, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Chile, *Panama, *Argentina, *Brazil, *Uruguay, *Paraguay, *Tierra del Fuego, *Peru - high Andes, *Ecuador, *Mexico, *Cook Isl. (*Rarotonga), *Austral Isl. (*Tubuai), *Mauritius, *Réunion, Turkey, *South Australia, *Canada, *Alaska, *USA

 

 

 

 

Pflanze 30 - 160 cm  groß

Köpfchen zahlreich, 8 - 11 mm Durchmesser, in dichten Doldenrispen

Zungenblüten fehlend, Röhrenblüten gelb

Hüllblätter grün, glatt ca. 4 mm lang

Früchte ohne Pappus

Blätter im Umriss eilanzettlich, fiederteilig, mit spitzen, eingeschnitten gesägten Abschnitten

 

 

2      Blätter ungeteilt


Frauenminze
(Tanacetum balsamita)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Heilpflanze, auch verwildert
                Wörnitzdamm nördlich Donauwörth
                Illertissen, Staudengärtnerei Gaißmayer

Zu den Unterarten

Synonyme:
Balsamkraut, Kampferkraut, Gebetbuchkraut, Marienkraut
Balsamita major, Chrysanthemum balsamita, Chrysanthemum majus
Pyrethrum tanacetum

English name:
Costmary

Verbreitung in Deutschland:
Gelegentlich verwilderte Zierpflanze 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Wohl in Kultur entstanden
Crimea, Transcaucasus, C-Asia, Turkey, Cyprus, Iran, Iraq, 

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland, 
*Spain, *France, *Corsica, *Sicily, *Italy, *Croatia, *Bosnia-Hercegovina, *Serbia & Kosovo, *Macedonia, *Albania, 
*European Russia, *Canada, *USA, *England, *Ireland, *Northern Ireland, *Norway, *Sweden, *Belgium, *Poland, *Czech Republic, *Hungary, *Bulgaria, *Lithuania, *Ukraine, *Argentina

Verwendung:
Die gepressten Blätter der aromatischen Pflanze wurden mit Vorliebe als Lesezeichen in Gebetsbüchern verwendet um Ermüdungserscheinungen während der Predigt vorzubeugen. Als aromatisierendes und desinfizierendes Kraut hat die Frauenminze Tradition als 'Streukraut' auf Fußböden und in Kleiderschränken. Das schonend getrocknete Kraut soll die frischen Blätter an Wirksamkeit übertreffen. In sehr kleinen Mengen sind die Blätter als Würzkraut verwendbar. In alten Kräuterbüchern wird das Kraut vor allem wegen seiner menstruationsförderenden und schmerzstillenden Wirkung, sowie als Mittel gegen Kopfschmerzen empfohlen.

 

 

 

Pflanze 60 - 120 cm  groß
nach Minze riechend


Photo und copyright Andrea Moro

Köpfchen 4 - 8 mm Durchmesser,
zu 30 - 100 in Doldenrispen


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Zungenblüten meist fehlend, Röhrenblüten gelb


Photo und copyright Michael Hassler

Köpfchen kugelig oder halbkugelig, Hüllblätter anliegend


Photo und copyright Andrea Moro

Früchte gerippt, mit Krönchen

Stängel im oberen Teil ästig verzweigt, grau flaumig


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter elliptisch, ungeteilt, fein gekerbt gesägt, lang gestielt,
unterseits fein behaart


Photo und copyright Andrea Moro