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 Gattung: Seide (Cuscuta)

Alle Arten der Gattung Seide (Cuscuta) sind kletternde Vollschmarotzer, die ohne Kontakt mit dem Boden auf den Wirtspflanzen wachsen. 
Über Saugorgane (Haustorien) die sich entlang des Stängels bilden, sind sie mit dem Wirt verbunden und erhalten über ihn Nährstoffe.

Meist auf Weiden und Pappeln
Blütenstand locker, Blüten mit 1 Griffel
Stängel purpurn punktiert
> 1


Photo und copyright Harald Geier

Selten auf Bäumen
Blüten in Knäueln, Blüten mit 2 Griffeln
Stängel nicht purpurn punktiert
> 2

                                                        

 1     Stängel purpurn punktiert


Pappel- Seide
(Cuscuta lupuliformis)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Uferstaudenfluren
                Mannheim, Friesenheimer Insel 

Schmarotzt auf Bäumen z.B. Weiden, Pappeln, Holunder

Synonyme:
Baum- Seide
Monogynella lupuliformis

English name:
Willow Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Sehr seltener Neophyt
Flußauen von Mosel, Rhein (ab Mannheim abwärts), Elbe, untere Saale, Spree, Oder 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz, Bayern: unbeständig, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht) [Neophyt], Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: Neophyt, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: Neophyt, Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
former Yugoslavia, 
Bulgaria, former Czechoslovakia, Netherlands, Hungary, Poland, Romania

 

 

 

Pflanzen 100-200 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstand wenigblütig (1 - 6 Blüten), locker


Photo und copyright Harald Geier

Blüten mit 4 weißlich oder rötlichen Kronblättern, 1 Griffel


Photo und copyright Harald Geier

Früchte: erbsengroße beerenartige Kapseln


Photo und copyright Harald Geier

Stängel bindfadenstark, verzweigt, gelblich oder rötlich mit erhabenen purpurnen Punkten und Strichen.  (Stängel dadurch rau)


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2     Stängel nicht purpurn punktiert

 Blüten sitzend, Narben fädlich
Stängel rot, weiß oder gelblich
> 3

Blüten gestielt, Narben kopfig
Stängel lebhaft orange bis gelblich
> 8


Photo und copyright Kristian Peters (GFDL)

                         

3     Blüten sitzend, Narben fädlich

Blüten immer 5- zählig
> 4

Blüten meist 4- zählig
> 7


Photo und copyright Robert Flogaus-Faust

 

    Blüten immer 5- zählig

Kronblätter groß, rosa bis weiß
Griffel viel länger als der Fruchtknoten
auf Trockenrasenpflanzen schmarotzend
> 5

Kronblätter klein, weißlich
Griffel kürzer als der Fruchtknoten
nur auf Flachs schmarotzend
> 6


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

                                            

5      Kronblätter groß, rosa 


Quendel- Seide
(Cuscuta epithymum)

VII - IX, Uferstaudenfluren
               Heimertingen, Leinberg 02.08.2012
               Günzburg
               Neuleinigen (3.7.2007)

Schmarotzt auf Trockenrasenpflanzen z.B. häufig auf Thymian, 
seltener auf Calluna, Teucrium, Artemisia, Achillea, Trifolium oder Medicago

Synonyme:
Cuscuta europaea var. epithymum L., Cuscuta epithymum subvar. angustissima Engelm., Cuscuta stenoloba Bornm. & O. Schwarz 

English name:
Clover Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber meist nur zerstreut bis selten; Nordwesten und Hessen sehr selten oder ausgestorben 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 3 (gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, ?Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Crimea, Baltic States, European Russia, Ukraine, Caucasus / Transcaucasus, W-Siberia, C-Asia, *Western Australia, *SAustralia, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, Algeria, Morocco, Tunisia, Libya, *New Zealand, *Transvaal, *(Oranje) Free State, *Cape, *Argentina, Turkey, Cyprus, E-Aegaean Isl., European Turkey, Iran, Israel, Lebanon, Syria, Madeira, Salvajes Isl., ?Pakistani Kashmir, *USA, *Canada

 

 

 

 

 

Pflanzen 10 - 30cm groß

Blüten sitzend, in 8 - 10-blütigen dichten Knäueln

Blüten immer mit 5 rosafarbenen Kronblättern, 2 Griffel mit fädigen Narben, Kronblattschuppen verschließen die Röhre

Kelch rosa, in der Regel wenig länger als Hälfte der Krone

Griffel über die Staubbeutel hervorragend

Griffel länger als der Fruchtknoten

Früchte: erbsengroße beerenartige Kapseln, die von den Resten der Krone kapuzenartig bedeckt sind, regelmäßig quer aufspringend

Stängel  fadenförmig, grünlich bis rötlich gelb, 
später rot überlaufen, glatt

 

 

6      Kronblätter klein, weißlich


Flachs- Seide
(Cuscuta epilinum)


Photo und copyright Andrea Moro

VI - VIII, Flachsfelder
                 Botanischer Garten Mainz

Schmarotzt nur auf Flachs

Synonyme:
Cuscuta densiflora 

English name:
Flax dodder

Verbreitung in Deutschland:
Früher sehr zerstreut im gesamten Gebiet, heute überall verschwunden (nur noch Erhaltungskultur)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 0 (ausgestorben), Baden-Württemberg: 0 (ausgestorben), Bayern: 0 (ausgestorben), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: 0 (ausgestorben) 

Weltweite Verbreitung:
*Austria, +Germany, *Switzerland,
*Portugal, *Spain,*France, *Corsica, *Italy, *former Yugoslavia, 
*Bulgaria, *former Czechoslovakia, *Finland,  *Netherlands,  *Hungary, *Norway, *Poland, *Romania, *European Russia, *Baltic States, *European Russia, *Ukraine, *European Russia, *Sardinia, *Sicily, *Sweden, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Taiwan, *Algeria, *Morocco, *trop. Afr., *Argentina, Egypt, Iran, Israel, *USA, *Canada

 

 

 

 

Pflanzen 30 - 50 cm groß


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Stängel  oft einfach, höchstens 1 - 2 mal verzweigt, grünlich gelb oder rötlich
Blüten sitzend, in 6 - 13-blütigen dichten Knäueln


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten immer mit 5 gelblich- weißen Kronblättern, 
Kronblattzipfel deutlich kürzer als die Kronröhre2 Griffel mit fädigen Narben, Griffel kürzer als der Fruchtknoten


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Kronblattschuppen verschließen die Röhre

Früchte abgeplattet kugelig

 

 

7      Blüten meist 4- zählig


Europäische Seide
(Cuscuta europaea)

VII - IX, Uferstaudenfluren
                Mertingen

Schmarotzt häufig auf Brennnesseln, seltener auf Hopfen, Weiden oder Erlen 

Synonyme:
Hopfen- Seide
Cuscuta major Lam., nom. illeg., Cuscuta viciae Koch, Schnitzl. & Schönh., nom. inval., Cuscuta vulgaris Pers., nom. illeg., Cuscuta europaea ssp. viciae (Engelm.) Ganesin, Cuscuta europaea var. viciae Engelm., Cuscuta europaea ssp. nefrens (Fr.) O. Schwarz, Cuscuta europaea var. nefrens Fr. 

English name:
Greater Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber meist nur zerstreut; fehlt Alpen und höherem Alpenvorland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: V (Vorwarnliste), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Crimea, Baltic States, European Russia, Ukraine, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Japan, Sakhalin, Western Australia, Victoria, Algeria, Libya, Gansu, Heilongjiang, Nei Mongol, Qinghai, Shaanxi, Shanxi, Sichuan, Xinjiang, Tibet, Yunnan, Mongolia, N-Africa, *South America, India, Turkey, European Turkey, Iran, Iraq, Lebanon, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, Nepal, *USA

 

 

 

Pflanzen 20 - 100 cm groß

Stängel  fadenförmig, grünlich bis rötlich gelb, später rot überlaufen, glatt

Blüten sitzend, in vielblütigen, dichten Knäueln

Blüten meist mit 4, einige auch mit 5 weißlichen oder rötlichen Kronblättern, 2 Griffel mit fädigen Narben


Photo und copyright Robert Flogaus-Faust

Kronblattschuppen klein, zart bis fehlend, 
Röhre daher offen

Früchte: erbsengroße beerenartige Kapseln, die von den Resten der Krone kapuzenartig bedeckt sind

Früchte regelmäßig quer aufspringend

 

 

8      Blüten gestielt, Narben kopfig

Kelchzipfel so lang wie die Kronröhre
Frucht kugelig
> 9


Photo und copyright Michael Hassler

Kelchzipfel halb so lang wie die Kronröhre
Frucht eiförmig
> 12


Photo und copyright Harald Geier

                                         

9      Frucht kugelig

Schlundschuppen meist länger wie Kronröhre, Kronzipfel dreieckig- spitz
Griffel gleich lang
> 10


Photo und copyright Michael Hassler

 Schlundschuppen kürzer als die Kronröhre, Kronzipfel eiförmig- stumpflich, Griffel ungleich lang
 > 11

 

 

10      Kronzipfel dreieckig- spitz, Griffel gleich lang


Nordamerikanische Seide
(Cuscuta campestris)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Klee- und Luzernefelder, Autobahnmittelstreifen
               Heidenheim

Schmarotzt auf Trifolium, Medicago und Xanthium

Synonyme:
Cuscuta arvensis auct.
Cuscuta pentagona

English name:
Fiveangled dodder

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig auftretender Neophyt
Sehr zerstreut Osten, Baden-Württemberg; Einzelfunde im restlichen Gebiet, fehlt Südosten, Nordwesten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: unbeständig, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Saarland: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: unbeständig 

Weltweite Verbreitung:
USA, Canada, 

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland, 
*Portugal, *Spain, *Baleares, *France, *Italy, *former Yugoslavia, *Albania, *Greece, 
*Belgium, *England, *Bulgaria, *former Czechoslovakia,  *Netherlands, *Hungary, *Poland, *Romania, *Crimea, *European Russia, *Ukraine, ?*Sardinia, *C-Siberia, *C-Asia, *Morocco, *S-Australia, *Queensland, *New South Wales, *Transvaal, *(Oranje) Free State, *Natal, *Cape, *Swaziland, *Lesotho, *Botswana, *trop. Afr., *Java, *Bhutan, *India, *Jamaica, *Puerto Rico, *Fujian, *Xinjiang, *Fiji, *South America, *Cuba, *Venezuela, *Haiti, *Dominican Republic, *Aruba, *Bonaire, *Curacao, *Lesser Antilles (*Guadeloupe, *Marie Galante, *Martinique), *Bahamas, *Mexico, *New Caledonia, *Micronesia (*Yap), *Niue, *N-Line Isl. (*Christmas Isl. - Kiritimati), *Mauritius, *Réunion, *Turkey, *Cyprus, *E-Aegaean Isl., *Egypt, *European Turkey, *Iraq, *Israel, *Lebanon, *Yemen, Afghanistan, *Hawaii (*Oahu, *West Maui (*Wailuku), *Hawaii Isl.), *Society Isl. (*Tahiti), Belize, *Japan, *Ryukyu Isl.

 

 

 

Pflanzen 20 - 50 cm groß, nicht duftend
Stängel orange, glatt


Photo und copyright Christian Fischer

Blüten kurz gestielt, in vielblütigen, dichten Knäueln


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten mit meist 5 weißen Kronblättern


Photo und copyright Kristian Peters (GFDL)

Schlundschuppen groß, tief gefranst, länger oder so lang wie Kronröhre
Kronzipfel dreieckig- spitz


Photo und copyright Kristian Peters (GFDL)

Früchte kugelig, nicht oder nur unregelmäßig aufreißend
Griffel gleich lang


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

11    Kronzipfel eiförmig- stumpflich


Südliche Seide
(Cuscuta scandens)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

VI - IX, Äcker, Klee- und Luzernefelder
              Bonn

Schmarotzt auf Polygonum, Trifolium, Medicago und Xanthium

Synonyme:
Knöterich- Seide
Cuscuta australis
Cuscuta cesatiana

English name:
Southern Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig auftretender Neophyt
Wenige Einzelfunde Vorderpfalz, Mittelrhein, Schleswig-Holstein, Altfunde Thüringen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Thüringen: unbeständig 

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, France, Corsica, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Greece, Romania, European Turkey, Russia, Crimea, Caucasus / Transcaucasus, W-Siberia, C-Asia, Anatolia, N-Iran, Bhutan, Jammu & Kashmir

Unbeständig eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland

 

 

 

Pflanzen 20 - 50 cm groß, duftend


Photo und copyright Franck Le Driant

Stängel orange, ästig,  glatt


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blüten kurz gestielt, zu 5 - 8 in lockeren Blütenständen
Früchte kugelig, nicht oder nur unregelmäßig aufreißend


Photo und copyright Franck Le Driant

Blüten mit 4 oder 5 weißen Kronblättern, 
Griffel ungleich lang


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Schlundschuppen klein, kürzer wie Kronröhre
Kronzipfel stumpflich- eiförmig

 

 

 

12    Frucht eiförmig

Schlundschuppen groß, die Kronröhre verschließend
Kronzipfel aufrecht, zugespitzt
> 13
Schlundschuppen kürzer als die Kronröhre
Kronzipfel abstehend, stumpf
> 14


Photo und copyright Harald Geier

 

13    Kronzipfel aufrecht, zugespitzt 


Chilenische Seide
(Cuscuta suaveolens)

 

VI - IX, Äcker, Klee- und Luzernefelder
              

Schmarotzt auf Trifolium und Medicago

Synonyme:
Cuscuta racemosa var. chiliana 

English name:
Fringed dodder

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig auftretender Neophyt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Chile, Peru, Brazil, Argentina, Uruguay, 

Eingebürgert in:
*Germany, *Switzerland, 
*Portugal, *Spain, *France, *Corsica, *Italy, *Greece,
*Algeria, *New Zealand, *Transvaal, *Cape, *trop. Afr., *New South Wales, *Victoria, *New Caledonia, *former Czechoslovakia,  *Poland, *European Russia, *Ukraine, *C-Asia, *New South Wales, *USA

 

 

 

Pflanzen 20 - 50 cm groß, duftend
Stängel orange, ästig,  glatt

 

Blüten kurz gestielt, in lockeren Blütenständen

 

Blüten mit 4 oder 5 weißen Kronblättern, 
2 Griffel mit keuligen Narben

Krone bleibend und Frucht am Grund umgebend

Schlundschuppen groß, die Kronröhre verschließend
Kronzipfel aufrecht, zugespitzt

 

Früchte eiförmig, 
nicht oder nur unregelmäßig aufreißend

 

 

14    Kronzipfel abstehend, stumpf


Gronovius- Seide
(Cuscuta gronovii)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - IX, Uferstaudenflure, Weidengebüsche
              Hassfurt

Schmarotzt auf Weiden, Astern, Schafgarben, Minzen, Steinklee

Synonyme:
Weiden- Seide

English name:
Swamp Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig auftretender Neophyt
Zerstreut in Flußauen von Main, Mittel- und Niederrhein, Mosel; wenige Einzelfunde im restlichen Gebiet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet?, Bayern: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: unbeständig 

Weltweite Verbreitung:
USA

Eingebürgert in:
*Germany,
*France, *Italy,
*Belgium, *Bulgaria, *former Czechoslovakia, *Netherlands, *Poland, *Ukraine

 

 

 

Pflanzen 50 - 200 cm groß, nicht duftend


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten kurz gestielt, in lockeren Blütenständen
Stängel orange, ästig,  etwas rau


Photo und copyright Harald Geier

Blüten mit 4 oder 5 weißen Kronblättern, 
2 ungleich lange Griffel mit keuligen Narben
Kelchblätter kürzer wie die Kronröhre


Photo und copyright Harald Geier

Schlundschuppen kürzer als die Kronröhre
Kronzipfel abstehend, stumpf


Photo und copyright Harald Geier

Krone löst sich ab und bedeckt die Frucht kapuzenförmig
Früchte eiförmig, nicht oder nur unregelmäßig aufreißend