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Gattung: Schwalbenwurz (Vincetoxicum)

Zur Gattung gehören 20 - 40 Arten. In Deutschland kommt wild nur 1 Art vor:


Weiße Schwalbenwurz
(
Vincetoxicum hirundinaria Medik.)

V - VIII, Trockenrasen, Gebüsche, Wälder
                Nördlingen, Ofnet- Höhlen (19.05.2007)

Synonyme:
Vincetoxicum officinale Moench, Cynanchum vincetoxicum (L.) Pers.  
Alexitoxicon vincetoxicum (L.) H. P. Fuchs; Antitoxicum cretaceum Pobed.; Antitoxicum officinale (Moench) Pobedint.; Antitoxicum stauropolitanum (Pobed.) Pobed.; Asclepias alba Mill.; Asclepias alexitoxica St. Lag.; Asclepias lutea Mill.; Asclepias ovata Auct. ex Steud.; Asclepias toxicaria Salisb.; Asclepias vincetoxicum L.

English name:
White Swallow-wort

Nom francais:
Asclépiade blanche, Dompte-venin officinal

Nome italiano: 
Vincetossico comune

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Schwäbische Alb, Frankenalb, N-Baden-Württemberg, N-Franken, Thüringen, S-Sachsen-Anhalt, Z-Sachsen; 
sehr zerstreut restlicher Osten, Mitte, Süden; 
sehr selten Mecklenburg-Vorpommern; 
fehlt Niederrhein, Nordwesten und Schleswig-Holstein 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, E- Central, N- Central, N- East) W- Aegean Isl., N- Aegean Isl.,
Czech Republic, Slovakia, Belgium, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden,  Bulgaria, Crimea,  Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia, Caucasus / Transcaucasus, Turkey, European Turkey, 

Eingebürgert in:
*USA, *Canada

Klemmfallenblume d.h. bleibt ein Insekt mit den Beinen in den Klemmkörpern stecken, so reißt sie die Klemmkörper samt Pollinien heraus. Kleinere Insekten bleiben gefangen.

In Deutschland kommt nur die Unterart Vincetoxicum hirundinaria ssp.hirundinaria vor.

 

 

Pflanze 30 - 120 cm groß

Blüten stehen in kleinen Trauben in den Blattachseln

Krone weiß, radförmig, kahl

 Blüten mit einer 5- teiligen Nebenkrone, die aus den Staubblattanhängseln besteht

Fruchtknoten und Staubblätter sind zu einem Gynostegium (Mitte) verwachsen;
Pollen zu Pollinien verklebt; zwischen den Pollinien sitzen die dunkelbraunen Nektarien; je 2 benachbarte Staubbeutel unterschiedlicher Staubblätter durch Klemmkörper verbunden; wenn ein Insekt mit Rüssel oder den Beinen in die Hohlräume zwischen den Pollinien eindringt, wird sie festgeklemmt und muss, wenn sie sich befreien will die Pollinien mit herausreißen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Querschnitt durch eine Blüte: in der Mitte das Gynostegium
links und rechts davon die Pollinien und Nektarblätter


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelchblätter lanzettlich, spitz, im unteren Teil verwachsen

Frucht aus 2 langen Balgfrüchten, zusammengesetzt, 3 bis 5 cm lang

Samen mit einem bis 18 mm langen Haarschopf, 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

mit dessen Hilfe sie sich als Schirmchenflieger ausbreiten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter gegenständig, gestielt

Blätter herz- eiförmig zugespitzt, kahl