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Hylotelephium - Blüten grünlichweiß

Kronblätter 4 - 4,5 mm lang
Blätter aufrecht, dicht stehend, zumindest einige zu 3 - 4 im Wirtel, 
bereift, nicht löffelförmig
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kronblätter 3 - 3,5 mm lang
Blätter waagrecht abstehend, locker stehend, meist gegen- oder wechselständig, 
nicht bereift, oft löffelförmig
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1       Blätter dicht stehend, zumindest einige zu 3 - 4 im Wirtel, sitzend oder halbstängelumfassend


Quirlblättrige Waldfetthenne
(Hylotelephium jullianum 
(Boreau) Grulich)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

VII - IX, Gebüsche, Waldränder
                
Ziemetshausen, Bayern, ca. 500 m ü.M. (Wolfgang Winter 23.08.2012)
                Schandachen, Niederösterreich, ca. 600 m (Stefan Lefnaer 26.08.2023)

Synonyme:
Sedum jullianum Boreau

English name:
Jullien's Orpine

Nom francais:
Orpin reprise

Nome italiano: 
Borracina massima

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitung bisher unvollständig bekannt, da erst neuerdings von Hylotelephium maximum getrennt. Scheint häufiger als Hylotelephium maximum zu sein

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: Noch nicht bewertet
Bayern: nicht gefährde

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria,
France,
Czech Republic

Tetraploid

Etymologie:
- Hylotelephium: hyle = Wald; Telephium nach König Telephos von Mysien, dessen Wunden mit dem Saft einer Art dieser Gattung gelindert worden sein solle
- jullianum: benannt nach M. Jullien-Crosnier (1814–1910), französischer Botaniker und Priester, Freund von Alexandre Boreau (1803 - 1875)

Die Unterschiede zu Hylotelephium maximum sind der Flora von Bayern entnommen

 

 

 

 

Pflanze 30 - 80 cm groß
+/- aufrecht


Photo und copyright Wolfgang Winter

Blütenstand gewölbt, trugdoldig, vielblütig


Photo und copyright Wolfgang Winter

Blüten gelbgrün, mit 5 Kronblättern, 5 Kelchblätter, 5 freie Fruchtblätter, 10 Staubblätter,
Kronblätter 4 - 4,5 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelchblätter grün, +/- fleischig, an der Basis miteinander verwachsen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blütenknospen +/- stumpf


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Zumindest einige Blätter zu 3 - 4 im Wirtel


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter aufrecht, dicht stehend, bereift, nicht löffelförmig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Erneuerungsknospen keulenförmig, stumpf


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Rhizom rübenförmig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

2         Blätter locker stehend, gegen- oder wechselständig, waagrecht abstehend, am Grund keilig


Große Waldfetthenne
(Hylotelephium maximum
(L.) J. Holub)

VII - IX, Felsen, Trockenrasen, Waldränder (0 - 1800 m)
               Meran, Bahnschotter, Italien (12.08.2011)
               Weltenburger Enge, Bayern
(21.08.2015)          
               Großheubach, Waldrand, Bayern, ca. 190 m ü.M. (11.09.2021)

Synonyme:
Sedum telephium ssp. maximum (L.) Krock. (Name in der Flora Europaea)
Sedum maximum (L.) Suter,
Hylotelephium telephium ssp. maximum (L.) Ohba

English name:
Frog's Stomach, Livelong, Harping Johnny, Life-everlasting, Live-forever, Midsummer-men, Orphan John, Witch’s Moneybags

Nom francais:
Grand Orpin

Nome italiano: 
Borracina massima

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet Franken, Thüringen, Sachsen, S-Sachsen-Anhalt; mäßig häufig Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein; sehr zerstreut SW-Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland, nördliche Oberrheinebene, Brandenburg, N-Sachsen-Anhalt, Niederbayern; selten Nordwesten, Baden-Württemberg; fehlt Saarland, SW-Baden-Württemberg, Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: V (Vorwarnliste), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
France, Italy, Sicily
Belgium, Denmark, Netherlands, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland

Diploid

Etymologie:
- Hylotelephium: hyle = Wald; Telephium nach König Telephos von Mysien, dessen Wunden mit dem Saft einer Art dieser Gattung gelindert worden sein solle
- maximum: am größten

 

 

 

 

Pflanze 30 - 80 cm groß

Blüten in Trugdolden

Blüten mit 5 Kronblättern, Kronblätter, gelblich- weiß oder gelbgrün

Blüten mit 5 freien Fruchtblätter, 10 Staubblätter
Kronblätter 3 - 3,5 mm lang

Kelchblätter grün, +/- fleischig, an der Basis miteinander verwachsen
Blütenknospen +/- spitz

Früchte aufrecht, nicht sternanisförmig


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel aufrecht, ohne nichtblühende Triebe

Blätter locker stehend, gegen- oder wechselständig, seltener auch wirtelig
waagrecht abstehend, oft löffelförmig, nicht bereift

Blätter flach, halbstängelumfassend, bis 10 cm lang, gezähnt

oder Blätter +/- ganzrandig, sitzend

Rhizom spindelförmig


Photo und copyright Stefan Lefnaer