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Gattung: Sanddorn (Hippophae)

Weltweit 7 Arten, davon 6 in Asien und 1 in Europa:


Sanddorn
(Hippophae rhamnoides
L.)

III - V, Kies- und Schotterauen (0 - 1800 m)
            Hurlach, Lechufer (18.04.2009 blühend)
           
Günzburg, Sekundärbrenne, 460 m (06.09.2009 fruchtend)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Hippophae rhamnoides ssp. maritima Soest, 
Hippophae litoralis Salisb. 

English name:
Seaberry, Sea Buckthorne

Nom francais:
Argousier

Nome italiano: 
Olivella spinosa

Verbreitung in Deutschland:
Nord- und Ostseeküsten zerstreut und lokal 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Berlin: Neophyt, Hamburg: Neophyt, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: unbeständig, Sachsen: Neophyt, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France,  Italy, Slovenia, Croatia, 
Belgium, England, Bulgaria, Czech Republic, Slovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Baltic States, Ukraine, Sweden, Caucasus, Middle Asia, S-Siberia, W-Siberia, C-Asia, C-Siberia, Caucasus / Transcaucasus, Mongolia, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, Turkey, Iran, China,

Eingebürgert in:
*Ireland, *European Russia, *Canada

- Die Früchte des Sanddornes können zu Getränken oder zu Ölgewinnung verwendet werden
- Sanddorn wird häufig als Pionierpflanze zur Befestigung von Wällen und Ufern eingesetzt
Wegen des ausgedehnten Wurzelwerks empfiehlt sich eine Anpflanzung im Garten nicht

 

 

Pflanze 1 bis 4 m groß

Hier: Jungtrieb auf einer Sekundärbrenne bei Günzburg

Blüten vor oder mit dem Blattaustrieb erscheinend

Blüten klein, gelblich, getrenntgeschlechtlich

Männliche Blüte mit 4 Staubblättern, die von 2 Kelchblättern umschlossen sind


Photo und copyright Bernhard Fischer

Der Griffel der weiblichen Blüte ragt aus den Kelchblättern heraus


Photo und copyright Bernhard Fischer

Unreife Früchte grünlich, meist dicht gedrängt

Reife Früchte rundlich, orange
(Reifung erfolgt erst im September)

Äste mit Dornen

Blätter linealisch (3 - 10 mm breit)

Blätter oberseits nur spärlich mit silbernen Schildhaaren besetzt

Blätter unterseits durch Schildhaare silberweiß