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Gelbe Korbblütler - Köpfe nur mit Zungenblüten, Köpfchen vielblütig, Stängel lang, Hülle nicht schwarzdrüsig,
Stängel mehrköpfig, blattlos, Blätter nicht fiederteilig

In der Mitte liegende Blüten bilden meist mit braunem Fleck, 
Grundblätter linealisch- lanzettlich, kahl
> 1

In der Mitte liegende Blüten ohne braunen Fleck, 
Grundblätter eilanzettlich
> 2

   

 

1       In der Mitte liegende Blüten bilden meist mit braunem Fleck, Grundblätter lanzettlich, kahl


Gattung: 
Tolpis (Tolpis)

VI - IX, Alpine und präalpine Flusschotterfluren
              Botanischer Garten Tübingen
              Oberstdorf, Füssen
              München Neuaubing

Anderer Name:
Grasnelkenblättriges Habichtskraut

 

 

Pflanze 15 - 40 cm groß
mit 1 - 5 Köpfchen

Blüten hell bis satt gelb 
(abgestorben grünspanartig verfärbend!)

Die in  der Mitte liegenden Blüten bilden meist einen braunen  Fleck

Hülle haar- und drüsenlos, Hüllblätter lang feinspitzig, äußere viel kürzer
unterhalb der Blüte mit viele kleinen Hochblätter

Pappus weiß, Pappushaare biegsam

Stängel verzweigt

0 - 2 an den Verzweigungen entspringenden schmal linealische Stängelblätter

Grundblätter blaugrün, lineal lanzettich bis lineal

Grundblätter ganzrandig, gezähnelt oder gezähnt, 
ohne lange Haare

 

 

2      In der Mitte liegende Blüten ohne braunen Fleck, Grundblätter eilanzettlich

Hülle borstig behaart
> 3

Hülle +/- kahl
> 4

 

 

3       Hülle borstig behaart


Gattung:
Ferkelkraut (Hypochaeris)


Hypochaeris maculata

 

Pflanze 30 - 100 cm, 
meist verzweigt, 2 - 4 köpfig


Photo und copyright Michael Hassler

Köpfchen 20 - 30 mm im Durchmesser

Blüten zitronengelb, 2 x so lang wie die Hülle,
mit Spreublättern, Stängel unter dem Köpfchen kaum verdickt

Hüllblätter meist borstig behaart

Früchte lang geschnäbelt

Stängel im oberen Teil zerstreut langhaarig

Stängel  im unteren Teil dicht rauhaarig

Grundblätter länglich, entfernt buchtig gezähnt bis fast ganzrandig

 oft braun gefleckt, zerstreut borstig

 

 

4     Hülle kahl


 Gattung: 
Pippau (Crepis)


Crepis praemorsa

VI - VIII, Steinrasen, Kiefernwälder
                 Schwenningen bei Albstadt
                 Zeller Horn
                 NSG Ebnet, Kaiserstuhl

                 Sontheim
                 Reutlingen

Synonyme:
Trauben- Pippau
Hieracium praemorsum L. 

English name:
Leafless Hawk's-Beard

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Z- und O-Baden-Württemberg, Franken, Thüringen, Eifel, selten und vielerorts verschwunden N-Thüringen, Harz, S-Weserbergland, Alpenvorland, nördliche und südliche Oberrheinebene 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3+ (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Thüringen: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy, Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Albania, 
England, Norway, Sweden, Finland, Denmark, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein,  Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Estonia, Latvia, Lithuania, Belarus, Moldova, Ukraine, NEuropean Russia, Siberia, Mongolia

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß

Stängel im oberen Teil rispig oder traubig verzweigt (Name!), ohne Stängelblätter

Blüten hellgelb, mit 8 - 20 Blüten

Hülle kaum behaart, mit Außenhülle

Pappus schneeweiß, nicht fedrig

Rosettenblätter 10-14 cm lang, eiförmig, entfernt fein gezähnelt bis ganzrandig

Blätter beiderseits zerstreut behaart oder kahl