Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Gattung: Hellerkraut (Thlaspi)

Früher gehörten dieser Gattung die Arten der Gattungen Mummenhoffia (Hellerkraut), Täschelkraut (Noccaea) und Kleintäschelkraut (Microthlaspi) an.

Zur Gattung gehören 6 Arten. 


Acker- Hellerkraut
(Thlaspi arvense
L.)

IV - IX, Äcker, Ruderalstellen (0 - 2200 m)
              Rapsfeld bei Remshart, ca. 450 m ü.M. (29.04.2012)

Synonyme:
Crucifera thlaspi E. H. L. Krause; Lepidium thlaspi Roxb.

English name:
Field Pennycress

Nom francais:
Tabouret des champs

Nome italiano: 
Erba storna comune

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, 
France, Italy, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia&Hercegovina, Serbia, Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Central, N- East)
Madeira, Canary Isl., England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, Bulgaria, Turkey, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Iceland, Poland, Romania, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Iran, Israel, Lebanon, Afghanistan, Kazakstan, Kyrgyzstan, Turkestan, Tajikistan, Uzbekistan, India, Nepal, Bhutan, Pakistan, Japan, China, Korea, Mongolia, 
Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
*Island, *, 
*Australia, *Chile, *Argentina, *Canada, *USA

Etymologie:
- Thlaspi: flacher Schild (Form der Schötchen!)
- arvense: Acker

 

 

 

 

Pflanze 10 - 50 cm hoch


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blütenstand anfangs doldig- traubig
Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel

Blütenstand zur Fruchtzeit verlängert

Schötchen auf  7 - 15 mm langen Stielen, fast kreisrund, groß (bis 18 mm), 
mit tiefer, schmaler Griffelbucht. Griffel winzig, kürzer als die Griffelbucht

Schötchen vielsamig, Samen gefurcht


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel im oberen Teil gerillt, im unteren Teil mit deutlichen Leisten 

Blätter länglich, ganzrandig oder gezähnt, am Grund geöhrt, vorne stumpf