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Wegerichgewächse- Wasser- oder Sumpfpflanzen

Blätter wirtelig
sehr schmal, zu 6 - 15
> 1

Blätter rosettig, linealisch
am Grund weißlich
> 2


Photo und copyright Franck Le Driant

Schwimmblätter rosettig, spatelförmig
Tauchblätter zu 2, gegenständig
> 3

 

1       Blätter wirtelig


Gattung:
Tannenwedel (Hippuris)

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm aus dem Wasser ragend
im Wasser bis 2 m

Blüten in den Achseln der Blätter, rötlich, klein, 
nur aus 1 Staubblatt oder 1 Fruchtknoten bestehend, mit Kelchblättern, ohne Kronblätter
Blüten werden nur oberhalb der Wasseroberfläche gebildet

Blätter quirlig, linealisch, zu 9 - 12
oberhalb der Wasseroberfläche waagrecht steif abstehend

Unterwasserblätter schlaff, dünn, weich und bandartig

Pflanze unter Wasser im Schlamm kriechend

 

 

2       Blätter rosettig, linealisch, am Grund weißlich


Gattung:
Strandling (Littorella)


Photo und copyright Franck Le Driant

 

 

 

 

Pflanze 4 - 12 cm groß
Ausläufer bis 15 cm lang, dichte Rasen bildend


Photo und copyright Franck Le Driant

Männliche Blüten lang aufrecht, gestielt, 
Krone weißlich, Kelch 4-teilig


Photo und copyright Günther Blaich

Männliche Blüten mit 4 Staubblättern, 
Staubfäden sehr lang


Photo und copyright Günther Blaich

Weibliche Blüten meist zu zweit sitzend in den Achseln der männlichen Blüten, Kelch 3- teilig

 Alle Blätter rosettig, 15 - 20 cm lang, schmal- lineal, 
oft rinnenförmig, am Grund scheidig


Photo und copyright Günther Blaich

Die Blätter können auch der Wasseroberfläche schwimmen oder bis 3 m tief untergetaucht vorkommen, bilden dann aber keine Blüten

Wurzeln weiß (im Gegensatz zum Brachsenkraut)


Photo und copyright Kristian Peters (GFDL)  

 

 

3    Schwimmblätter rosettig, spatelförmig, Tauchblätter zu 2, gegenständig


Gattung:
Wasserstern (Callitriche)

 

 

 

 

Pflanze 10 - 100 cm groß

Viele Arten besitzen ei- oder spatelförmigen Schwimmblätter und linealischen Tauchblättern

Schwimmblätter rosettig oder mit kurzen Internodien


Photo und copyright Michael Hassler

Tauchblätter zu 2, gegenständig, linealisch oder lanzettlich, mit langen Internodien


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten getrenntgeschlechtlich, ein- oder zweihäusig, in den Achseln der Blätter: 
Männliche Blüten bestehen nur aus 1 Staubblatt


Photo und copyright Michael Hassler

Weibliche Blüten bestehen nur aus 1 Fruchtnoten mit 2 Griffeln
Früchte in den Blattchseln, aus 4 Kammern bestehend


Photo und copyright Michael Hassler

Bei einigen Arten sind die Früchte deutlich geflügelt, 
die beiden Narben können aufrecht oder auch nach unten gebogen sein


Photo und copyright Armin Jagel

Bei einigen Arten  (Callitriche platytcarpa, Callitriche cophocarpa) besitzen die Blüten ca. 1,5 mm lange, häutige Vorblätter


Photo und copyright Michael Hassler

Einige Arten haben auffällig geformte Schildhaare, die bei 60- facher Vergrößerung im Mikroskop zu betrachten sind. Hierbei handelt es sich um gestielte, mehrzellige, schildförmige Drüsenhaare auf dem Stengel. Diese sind sehr unregelmäßig verteilt und am ehesten im Bereich der Nodien zu finden